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AuthorBaader, Christophdc.contributor.author
Date of accession2017-07-20T13:04:17Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2017-07-20T13:04:17Zdc.date.available
Year of creation2017dc.date.created
Date of first publication2017-07-20dc.date.issued
AbstractIm Sommersemester 2008 konnten Studierende der Human- und Zahnmedizin erstmalig am Kurs ADOS teilnehmen. Zur Erfassung der subjektiv empfundenen psychischen Belastung wurde zu Beginn des Wintersemesters 2008/09 sowohl vor als auch nach dem Erstkontakt mit dem Körperspender eine papierbasierte Fragebogenstudie (n = 36 Items, Likert-skaliert, 5-stufig) durchgeführt. Die Daten wurden mit einer Kontrollgruppe von Nicht-Teilnehmern aus dem WS 2005/06, die sich demographisch in gleicher Weise zusammensetzte, verglichen. Subgruppen bezüglich Geschlecht, Häufigkeit der Kursteilnahmen und medizinischer Vorbildung wurden ebenfalls miteinander verglichen. Die erhobenen Daten wurden manuell eingegeben und mit der Software „SPSS Statistics“ ausgewertet. Das fakultative Lehrangebot ADOS zeigte bei den Studierenden der Humanmedizin eine hohe Akzeptanz (Teilnahmequote 90%, Evaluationsergebnis 5,8 von maximal 6 Punkten). Trotz geringer Reliabilität unseres Fragebogeninstrumentes konnte gezeigt werden, dass sich die teilnehmenden Studierenden aktiv an den Demonstrationen beteiligten, deren Aktivität mit Anzahl der Teilnahmen zunahm und Teilnehmer glaubten, eine klarere Einschätzung bezüglich psychischer und prüfungsbezogener Belastungen durch den anstehenden Präparierkurses (PK) zu haben (Dosis-Effekt). Anhand der visuellen Analogskalen (VAS) zeigte sich bei allen an den ADOS teilnehmenden Subgruppen eine hochsignifikante Reduktion der Werte im Verlauf. Nicht-teilnehmende Studierende blieben diesen Nachweis schuldig. Das Ausmaß der Reduktion vor und nach dem Erstkontakt mit dem Körperspender war bei weiblichen und männlichen Studierenden bzw. bei Studierenden mit und ohne Vorbildung gleich, wohingegen weibliche Studierende diese Reduktion deutlicher wahrnahmen. Dies zeigte sich ebenso im Empfinden der Studierenden bezüglich der Nützlichkeit des Kurses. Hier gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen den Subgruppen. Durch die Implementierung des fakultativen Kurses ADOS im vorklinischen Curriculum wurde den Studierenden eine neue Möglichkeit geboten, sich durch eine schrittweise Annäherung an den Körperspender psychisch und fachlich auf den PK vorzubereiten. ADOS stellt für alle Studierenden ein wichtiges Instrument zur effektiven Reduktion der subjektiv empfundenen Belastung durch den anstehenden PK dar. Der hierfür gewählte Raum, das Theatrum Anatomicum der Universität Ulm, ist ein idealer Ort. Es bestätigte sich, dass ADOS als effektive Methode dient, die psychische Belastung vor dem PK zu senken. Somit kann die psychische Belastung kein Argument gegen die aktive Dissektion darstellen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (ohne Print-on-Demand)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_opod_v1dc.rights.uri
KeywordMakroskopische Anatomiedc.subject
KeywordPräparierkursdc.subject
KeywordVorkurs-Betreuungdc.subject
KeywordKörperspenderdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHAnatomy; Educationdc.subject.mesh
MeSHDissection; Educationdc.subject.mesh
MeSHEducation, medical; Germanydc.subject.mesh
TitleReduktion der psychischen Belastung im makroskopischen Anatomiekurs: durch anatomische Demonstrationen als fakultatives Lehrangebot im "Theatrum Anatomicum"dc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2017-05-19dcterms.dateAccepted
RefereeBöckers, Anjadc.contributor.referee
RefereeTraue, Harald C.dc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4443dc.identifier.doi
PPN894644653dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4482-1dc.identifier.urn
GNDDissektiondc.subject.gnd
GNDPräparationdc.subject.gnd
GNDPsychische Belastungdc.subject.gnd
GNDSektion <Medizin>dc.subject.gnd
GNDAnatomiedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionInstitut für Anatomie und Zellbiologieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapieuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 15.184uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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