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AuthorSchroeder, Friederikedc.contributor.author
Date of accession2017-07-13T06:57:13Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2017-07-13T06:57:13Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
Date of first publication2017-07-13dc.date.issued
AbstractDie Zielsetzung der vorliegenden Studie war es zum einen, die Faktorenstruktur des Fragebogens WIMU-G zu überprüfen und mit den Ergebnissen einer vorherigen Wiener Studie zu vergleichen. Zum anderen sollte geprüft werden, ob Unterschiede zwischen den aus der Faktorenanalyse entwickelten Skalen bestehen hinsichtlich teilstationären und stationär behandelten Patienten, Laienmusikern und Nichtmusikern, Patienten mit oder ohne Freude am Instrumentalunterricht, mit einem guten oder einem schlechten Verhältnis zum Instrumentallehrer, mit hohen oder niedrigen Leistungsanforderungen im Instrumentalunterricht, mit oder ohne positive Musikaffinität pränatal und während der frühen Kindheit, Patienten, die bereits vor der Musiktherapie Emotionen mit Musik ausdrückten und denen, die dieses nicht taten, sowie Patienten mit oder ohne Expression von Emotionen nach der Musiktherapie. Hierzu wurde der Fragebogen von insgesamt 184 Patienten der Psychosomatik der Universität Ulm sowie der Sonnenbergklinik in Stuttgart am Ende ihrer tagesklinischen oder stationären Behandlung ausgefüllt. Die Faktorenanalyse geschah mithilfe der Hauptachsenanalyse und der Varimaxrotation. Bezüglich der Erforschung der Variablen vor der Musiktherapie wurden anhand der Faktoren Skalen gebildet, die mittels Mann-Whitney U-Test verglichen wurden. Es konnten anhand der Faktorenanalyse mit einer Varianzaufklärung von 46 % vier Wirkfaktoren berechnet werden: 1. positive Funktionen von Musik 2. positive Funktion der Patienten-Therapeut-Beziehung 3. positive Funktion der Gruppe 4. positive Funktion des aktiven Musizierens Im Vergleich zu der vorherigen Studie an Patienten einer Wiener Klinik zeigten sich vier statt fünf Faktoren, die in sich sehr plausibel sind. Weiterhin stammen diese neuen Ergebnisse von einer Erhebung am Therapieende, während die Wiener Studie (n=71) die Daten im Rahmen einer Katamneseuntersuchung erhob. Hinsichtlich der Musiktherapie beeinflussenden Variablen fand sich, dass teilstationäre Patienten sowie Patienten mit positiver Musikaffinität pränatal und 52 während der frühen Kindheit im Faktor zwei (Patient-Therapeut-Beziehung) positivere Werte zeigten als die jeweilige Vergleichsgruppe. Laienmusiker mit Freude am Instrumentalunterricht berichteten über positivere Werte im Faktor der positiven Funktion der Gruppe. Laienmusiker mit hohen Leistungsanforderungen im Instrumentalunterricht sowie Patienten mit Musikaffinität vor der Musiktherapie zeigten positivere Werte in den Faktoren „positive Funktionen von Musik“ und „positive Funktion des aktiven Musizierens“. In allen Faktoren zeigten die Patienten mit Expression von Emotionen nach der Musiktherapie positivere Werte als die ohne. Diese Ergebnisse sind explorativ zu werten, da es sich teilweise um kleine Fallzahlen handelt. Die Faktoren, die sich in der vorliegenden Studie extrahieren ließen, unterscheiden sich zu denen, die in der Studie in Wien gefunden worden waren. Ursächlich hierfür sehen wir die größere Stichprobenzahl mit fast vollständigem Rücklauf, die Prospektivität sowie die homogenere Stichprobe bezüglich der Hauptdiagnosen. Die externen Variablen bezüglich des Einflusses auf das Erleben der Musiktherapie zeigten Signifikanzen auf, die weiterer Forschung dienen können. Insgesamt ist es gelungen, erneut sowohl spezifische und unspezifische Wirkfaktoren der Musiktherapie zu benennen und Variablen in Bezug auf das Erleben der Musiktherapie darzustellen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordMusiktherapiedc.subject
KeywordWirkfaktorendc.subject
KeywordPerinatale Musikaffinitätdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHMusic therapy; Trendsdc.subject.mesh
MeSHPsychosomatic medicine; Methodsdc.subject.mesh
TitleWirkfaktoren in der Musiktherapie und der Einfluss externer Variablen auf das Erleben der Therapiedc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2017-04-28dcterms.dateAccepted
RefereeWietersheim, Jörn vondc.contributor.referee
RefereeHölzer, Michaeldc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4424dc.identifier.doi
PPN1659390044dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4463-5dc.identifier.urn
GNDPsychosomatikdc.subject.gnd
GNDMusiktherapiedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapieuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 15.188uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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