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AuthorSchmid, Nikolaidc.contributor.author
Date of accession2022-08-15T15:15:39Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2022-08-15T15:15:39Zdc.date.available
Year of creation2020dc.date.created
Date of first publication2022-08-15dc.date.issued
AbstractEs gibt eine Reihe von Untersuchungen über die Zusammenhänge zwischen der kindlichen Entwicklung und elterlicher psychischer Erkrankung. Der Schwerpunkt dieser Arbeit lag darauf eine Bestandsanalyse der Belastungssituation von Kindern psychisch kranker Eltern zu erstellen sowie Faktoren zu finden, welche den Zugang zu Unterstützungsangeboten für psychisch kranke Familien beeinflussen. Teilnehmer der Studie waren 90 Eltern. Alle Eltern waren stationäre Patienten im Bezirkskrankenhaus Augsburg und hatten Kinder zwischen null und achtzehn Jahren. Es wurde das gesamte Behandlungsspektrum der im Bezirkskrankenhaus Augsburg in die Studie einbezogen. Die größte Diagnosegruppe innerhalb der Studienpopulation stellten, mit 54% der Teilnehmer, die Eltern mit Suchterkrankung dar. Die Inanspruchnahme von Hilfeleistungen wurde mit einem Interviewleitfaden erfasst. Die Lebensqualität der Kinder wurde fremdanamnestisch durch Befragung des in Behandlung befindlichen Elternteils mittels des Inventars zur Erfassung der Lebensqualität bei Kindern und Jugendlichen erfasst. Mittels des Strength and Difficulties Questionnaire wurde fremdanamnestisch eine etwaige Verhaltensauffälligkeit der Kinder beurteilt. Darüber hinaus wurden soziodemografische Angaben der Familien anhand von Fragebögen erhoben. Die Studienergebnisse konnten zeigen, dass die Sprache ein Hindernis bei der Inanspruchnahme von Hilfen darstellt. Es zeigte sich, dass Eltern mit affektiven Störungen mehr Hilfeleistungen in Anspruch nahmen als suchtkranke Eltern. Des Weiteren konnte dargestellt werden, dass psychiatrische Komorbidität sich negativ auf das Nutzen von Hilfeleistungen aus dem sozialen Netzwerk auswirkt. Ferner zeigte sich, dass Eltern, die ihren Kindern eine niedrige Lebensqualität zuschrieben, häufiger Hilfen nutzten. Jedoch wurde nicht bestätigt, dass eine Erkrankung beider Eltern die Inanspruchnahme von Hilfen beeinträchtigt. Es konnte auch kein Unterschied in der kindlichen Lebensqualität oder den kindlichen Verhaltensauffälligkeiten zwischen Eltern mit affektiven Störungen und suchtkranken Eltern gefunden werden. Um die Ergebnisse dieser Studie zu bestätigen, sind weitere Studien mit höheren Teilnehmerzahlen notwendig.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseLizenz B (ohne Print-on-Demand)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/licenseB_opod_v1dc.rights.uri
KeywordKinder psychisch kranker Elterndc.subject
KeywordKinder- und Jugendpsychiatriedc.subject
KeywordInanspruchnahme von Hilfeleistungendc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 150 / Psychologydc.subject.ddc
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHChild of impaired parents; Psychologydc.subject.mesh
MeSHMental Disordersdc.subject.mesh
MeSHChild psychiatrydc.subject.mesh
MeSHCounselingdc.subject.mesh
TitleKinder psychisch kranker Eltern : Kindliche Entwicklung und Inanspruchnahme von Hilfendc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2022-04-29dcterms.dateAccepted
RefereeZiegenhain, Utedc.contributor.referee
RefereeGündel, Haralddc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-44266dc.identifier.doi
PPN1814376658dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-44342-3dc.identifier.urn
GNDPsychische Störungdc.subject.gnd
GNDKinderpsychiatriedc.subject.gnd
GNDElternschaftdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapieuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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