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AuthorNeff, Dominikdc.contributor.author
Date of accession2017-06-12T14:31:00Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2017-06-12T14:31:00Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
Date of first publication2017-06-12dc.date.issued
AbstractErgebnisse neuerer Untersuchungen deuten darauf hin, dass bei Experimenten zu negativem sozialem Feedback im Sinne von sozialem Ausschluss und negativem, eher kognitivem Feedback im Rahmen von Fehlerverarbeitung ähnliche Muster der neuronalen Verarbeitung bestehen. Für negatives Feedback in besonderem Maß empfänglich sind Patientinnen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung. Wir untersuchten 15 Patientinnen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung und 17 gesunde Kontrollprobandinnen mittels funktioneller Kernspintomografie. Beim Cyberball-Experiment zu sozialem Ausschluss zeigten Patientinnen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung relative Minderaktivierungen in pgACC und vlPFC, denen Aufgaben bei der Wahrnehmung bzw. Regulation von Emotionen zugeschrieben werden. Neuronale Veränderungen kamen allerdings nicht nur bei der Ausschluss-, sondern insbesondere auch bei der Einschlussbedingung zum Vorschein. Dies unterstützt die These der veränderten Wahrnehmung und negativen Voreingenommenheit von sozialen Interaktionen bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Beim Go/NoGo-Experiment fanden wir zwischen den beiden Gruppen keine signifikanten Unterschiede der Verhaltensdaten oder der neuronalen Aktivierungen in den Hauptregionen für Fehlerverarbeitung. Unsere Ergebnisse unterstützen somit die Annahme von aufgabenspezifischen Verhaltensabweichungen im sozialen Kontext bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung, denen sich funktionelle neuronale Veränderungen zuordnen lassen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordCyberballdc.subject
KeywordGo/NoGodc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHBorderline personality disorderdc.subject.mesh
MeSHMagnetic resonance imagingdc.subject.mesh
TitleUntersuchung neuronaler Korrelate von sozialem Ausschluss und negativem Feedback ohne sozialen Kontext - Eine klinische Studie bei Patientinnen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung im Vergleich zu gesunden Kontrollprobandinnendc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2017-05-18dcterms.dateAccepted
RefereeAbler, Birgitdc.contributor.referee
RefereePlener, Pauldc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4377dc.identifier.doi
PPN1659146704dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4416-4dc.identifier.urn
GNDBorderline-Persönlichkeitsstörungdc.subject.gnd
GNDInteraktiondc.subject.gnd
GNDFunktionelle Kernspintomografiedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie IIIuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapieuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 15.127uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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