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AuthorBeyer, Antjedc.contributor.author
Date of accession2017-06-09T06:10:16Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2017-06-09T06:10:16Zdc.date.available
Year of creation2017dc.date.created
Date of first publication2017-06-09dc.date.issued
AbstractDie Sentinelbiopsie (SNB) zeigt nachweislich eine geringere postoperative Morbidität bei Frauen mit Vulvakarzinom. Jedoch ist die Datenlage zu Langzeitfolgen nach SNB im Sinne von Rezidivraten, progressionsfreiem Überleben und Gesamtüberleben im Vergleich zu Frauen mit herkömmlicher kompletter inguinalen Lymphonodektomie (ILND) spärlich. Retrospektiv wurden Daten von Frauen mit diagnostiziertem T1/T2-Vulvakarzinom zwischen 1992 und 2011 und histologisch gesichert negativen Lymphknoten (pN0 oder pN0sn) an drei verschiedenen Kliniken analysiert (Frauenklinik der Universität Ulm, Frauenklinik der Ludwig-Maximilian-Universität München, Frauenklinik des Diakonieklinikums Schwäbisch Hall). Basierend auf einer medianen Nachbeobachtungszeit von 71 Monaten wurden die Rezidivrate, das progressionsfreie Überleben und das Gesamtüberleben berechnet und zwischen Patientinnen mit SNB und ILND verglichen. Frauen mit einem Zweittumor wurden ausgeschlossen. Insgesamt wurden 120 (60 SNB; 60 ILND) Patientinnen mit T1/T2-Vulvakarzinomen und negativem Lymphknotenstatus analysiert. Patientinnen mit ILND hatten einen signifikant höheren Anteil an T2-Tumoren (57 % vs. 14 %; p < 0,001) und erhielten öfter eine komplette Vulvektomie (37 % vs. 3 %; p < 0,001) im Vergleich zu der SNB-Gruppe. Während der Nachbeobachtungszeit (im Median 57 Monate in der SNB-Gruppe und 92 Monate in der ILND-Gruppe) bekamen 17 von 60 (28 %) Patientinnen in der SNB-Gruppe ein Rezidiv; diese beinhalten acht (13 %) Patientinnen mit inguinalem Lymphknotenrezidiv. In der ILND-Gruppe bekamen 28 von 60 (47 %) Patientinnen ein Rezidiv; einschließlich sechs (10 %) Patientinnen mit inguinalem Lymphknotenrezidiv. Die Rate an inguinalen Lymphknotenrezidiven unterscheidet sich zwischen der SNB- und ILND-Gruppe nicht (p = 0,57). Fünf von 60 (8 %) Frauen in der SNB-Gruppe verstarben und vier der fünf Fälle (80 %) verstarben aufgrund ihres Vulvakarzinoms. In der ILND-Gruppe verstarben 18 von 60 (30 %) Frauen, acht (44 %) der Todesfälle waren aufgrund des Vulvakarzinoms. In der mit der Cox-Regression berechneten multivariaten Überlebens-analyse, unter Berücksichtigung des Tumorstadiums (T1, T2) und der Operationsweise (komplette Vulvektomie, partielle Vulvektomie, lokale weite Exzision) zeigt sich kein signifikanter Effekt der behandelten Gruppe (SNB vs. ILND) hinsichtlich des progressionsfreien Überlebens (p = 0,159) und des Gesamtüberlebens (p = 0,862). 52 Diese Arbeit zeigt, dass sich die SNB- und ILND-Gruppe hinsichtlich inguinalen Lymphknotenrezidiven, dem progressionsfreien Überleben und dem Gesamtüberleben nicht unterscheiden. Die SNB scheint eine langfristig sichere Behandlung bei Frauen mit T1/T2-Vulvakarzinom und negativem Lymphknotenstatus zu sein.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordVulvakarzinomdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHLymph nodesdc.subject.mesh
MeSHVulvar neoplasmsdc.subject.mesh
TitleGibt es einen Unterschied in der Rezidivhäufigkeit und Überlebenszeit bei Patientinnen mit einem nodal-negativen Vulvakarzinom mit Lymphknotenentfernung oder Sentinel-Lymphknotenbiopsie?dc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2017-04-28dcterms.dateAccepted
RefereeSchwentner, Lukasdc.contributor.referee
RefereeWagner, Floriandc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4374dc.identifier.doi
PPN890615543dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4413-7dc.identifier.urn
GNDVulvakrebsdc.subject.gnd
GNDSentinel-Lymphknotendc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfeuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 15.138uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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