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AuthorSchmidt, Nico Alexanderdc.contributor.author
Date of accession2017-05-24T15:03:24Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2017-05-24T15:03:24Zdc.date.available
Year of creation2015dc.date.created
Date of first publication2017-05-24dc.date.issued
AbstractEinleitung: Die Allgemeinanästhesie ist immer noch die weitverbreitetste und am besten erforschte Narkoseform und hat weiterhin ihren Stellenwert in der Medizin. Kurzwirksame Lokalanästhetika und Hilfsmittel wie den Ultraschall erlauben es der Regionalanästhesie, eine ebenbürtige Alternative in der ambulanten Medizin zu sein. Bekannt ist, dass die Regionalanästhesie hinsichtlich ihres Nebenwirkungsprofils für die ambulante Chirurgie sogar besser geeignet ist, jedoch könnten im Vergleich zu Allgemeinanästhesien ungünstige Effekte auf perioperative Prozesszeiten erwartet werden. Des Weiteren stellte sich die Frage, wie die Patienten ihr frei gewähltes Anästhesieverfahren nach der Behandlung einschätzen, diese wurde und konnte bis dato nur unzureichend geklärt werden. Methodik: und Methoden: So wurden 158 konsekutive ASA 1-3 Patienten in einem Zeitraum von 09.11.2011 bis zum 03.02.2012 in die Beobachtungsstudie aufgenommen. Die Patienten erhielten das von ihnen selbst gewählte Anästhesieverfahren: 63 Vollnarkosen (Intubationsnarkose sowie Larynxmaske) und 95 Regionalanästhesien (RA, mittles Sonographie gesteuerter Blockaden des Plexus brachialis [n=83], Spinalanästhesie [n=7], Versager [n=5] für Eingriffe an der oberen/unteren Extremität. Erfasst wurden der Zeitraum „Anästhesiebeginn“ (A6) bis „Schnitt“ (O8) = „Vorlauf“ und „Ende Präsenz Anästhesiearzt (A12) bis Entlassung Tagesklinik = „Nachlauf“. Am ersten postoperativen Tag wurde ein Telefoninterview durchgeführt, bei diesem die Kriterien des Quality of Recovery Score-9 (QoR-S) nach Myles abgefragt wurden. Die Ergebnisse wurden als Häufigkeiten, Mittelwert/Standardabweichung dargestellt und mittels TTest und Chi2-Test signifikanzgeprüft (α=0,05; Bonferroni-Korrektur, α/10 für Items des QoR-9). Ergebnisse: Die Vorlaufzeit war bei den Patienten mit RA im Vergleich zur VN länger (39±10 min vs. 30±13 min,. p<0,001) während der Nachlauf kürzer war (211±74 min vs. 278±85 min, p<0,001). Obwohl 76% der RA-Patienten und nur 54% der VN-Patienten die maximale Punktzahl im QoR-9 erreichten, zeigte sich in beiden Gruppen kein Unterschied in der Erholungsqualität. Lediglich in den Kriterien Mobilität (p=0,004) und postoperative Übelkeit/Erbrechen (p=0,001) schnitten die Patienten der Gruppe RA besser ab. In der zusammenfassenden Beurteilung waren jeweils 95% der Patienten beider Gruppen mit ihrem Anästhesieverfahren zufrieden. Schlussfolgerung: Die längere Vorlaufzeit bei RA (bedingt durch eine längere Anästhesie-Einleitungsdauer (K2)) wurde durch eine kürzere Zeit der postoperativen Überwachung überkompensiert wurde. Des Weiteren ist bei der RA ein überlappendes Einleiten möglich, welches durch unsere Prozesszeiten nicht betrachtet wurde aber sich durch identische Wechselzeiten [p= 0,822]und Naht-Schnitt-Zeiten [p=0,1310] abbilden lies. Die Erholungsqualität sowie das subjektives Wohlbefinden sind bei der Patientengruppe mit Allgemeinanästhesie sowie bei der Regionalanästhesiegruppe vergleichbar, es zeigten sich jedoch, wenn auch nur geringe Vorteile in der Mobilität als auch weniger Übelkeit und Erbrechen bei den Patienten, die sich die Regionalanästhesie als Anästhesieverfahren gewählt haben. Auch ein wichtiger Aspekt für die Durchführung einer Regionalanästhesie ist eine deutlich niedrige stationäre Aufnahmerate [ 0 vs 3 Patienten]. Hauptursache für eine stationäre Aufnahme war in der Untersuchung neben einen operativen Technikwechsel auch der Schmerz.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordQoR-9dc.subject
KeywordAmbulantdc.subject
KeywordRegionalanästhesiedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHAnesthesia, local; Methodsdc.subject.mesh
MeSHAnesthesia, Generaldc.subject.mesh
TitleAnästhesie in der ambulanten Chirurgie: Erholungsqualität und Prozesszeiten nach Allgemein- oder Regionalanästhesiedc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4353dc.identifier.doi
PPN1659262321dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4392-4dc.identifier.urn
GNDLokalanästhesiedc.subject.gnd
GNDNarkosedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Anästhesiologieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische- und Wiederherstellungschirurgieuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 15.117uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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