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AuthorJongebloed, Andrea Mariadc.contributor.author
Date of accession2017-05-03T08:34:25Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2017-05-03T08:34:25Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
Date of first publication2017-05-03dc.date.issued
AbstractZiel der vorliegenden Studie war die Untersuchung, ob die Einführung des C-MAC®-Videolaryngoskops auf dem Rettungshubschrauber Christoph 22 einen Einfluss auf den prähospitalen Laryngoskopie- und Intubationserfolg hat. Die Arbeit war als monozentrische Pilotstudie mit Vorher-Nachher-Analyse konzipiert. Nachdem das C-MAC® in die klinische Routine des Bundeswehrkrankenhauses Ulm eingeführt worden war, intubierten die anästhesiologischen Notärzte des Christoph 22 insgesamt 168 Notfallpatienten primär videolaryngoskopisch. Die Ergebnisse wurden von den Notärzten nach Einsatzende in einem Fragebogen festgehalten und pseudonymisiert mit Hilfe des Programms Excel® statistisch ausgewertet. Als Vergleichsgruppe diente ein historisches Kollektiv von 170 konventionell intubierten Patienten. Die Atemwegssicherung gelang bei allen 338 Patienten. Dabei zeigte die Videolaryngoskopie bei gleich hohem first-attempt success (p = 0,184) signifikant häufiger eine gute Laryngoskopiesicht (p = 0,04) als die Vergleichsgruppe. Dies galt, obwohl auf dem anästhesiologisch besetzen Rettungshubschrauber Christoph 22 bereits unter direkter Laryngoskopie ein hoher Anteil an Cormack / Lehane-Graden I und II zu verzeichnen gewesen war, verglichen mit Standorten mit Notärzten anderer Fachrichtungen. Die Anwendung des C-MAC® vermochte hier also noch einmal die Sicht zu verbessern. Schlecht zugängliche Patienten konnten dabei mit Hilfe des C-MAC® mit gleicher Laryngoskopiesicht und gleicher Anzahl an Intubationsversuchen intubiert werden wie frei zugängliche Patienten. Das C-MAC® kann daher ein wertvolles Instrument z.B. bei der Intubation von eingeklemmten Unfallopfern darstellen. Im Studienzeitraum kam es in der C-MAC®-Gruppe zu insgesamt 34 technischen Schwierigkeiten. Diese hatten jedoch weder auf die Laryngoskopiesicht noch auf den first-attempt success einen statistisch signifikanten Einfluss, verglichen mit der Subgruppe ohne aufgetretene technische Probleme. Lediglich der Anteil an Cormack / Lehane-Graden I war zugunsten von Grad II vermindert. Insgesamt 68 verschiedene Intubationsbehinderungen wie Blut, Fremdkörper o.Ä. trat bei 48 Patienten der C-MAC®-Gruppe auf, was zu signifikant mehr Intubationsversuchen ein-herging und zu einer Verschlechterung der Laryngoskopiesicht führte verglichen mit den Patienten, bei denen keine Behinderungen aufgetreten waren. Im Vergleich mit der Vergleichsgruppe gingen diese Intubationsbedingungen jedoch nicht mit einer Sichtverschlechterung einher, lediglich die Anzahl an Intubationsversuchen war erhöht. Dies hing vor allem mit Problemen mit der Optik zusammen, die durch Blut oder Erbrochenes zur Sichteinschränkung führte. Ein Vorteil ist die Macintosh-Form des C-MAC®, die es dem Anwender bei Auftreten von Problemen ermöglicht, auf die direkte Laryngoskopie als Rückfalloption zurückzugreifen, was bei vielen anderen Videolaryngoskopen nicht möglich ist. So konnten im Studienzeitraum drei Patienten bei durch Blut bzw. Erbrochenem verschmierter Optik unter direkter Laryngoskopie via C-MAC® intubiert werden. Insgesamt erwies sich das C-MAC®-Videolaryngoskop als nützliches Instrument im Management des prähospitalen Atemwegs, das der direkten Methode nicht nur gleichwertig, sondern in vielen Bereichen auch überlegen ist.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordAtemwegsmanagementdc.subject
KeywordAtemwegssicherungdc.subject
KeywordC-MACdc.subject
KeywordPräklinikdc.subject
KeywordVideolaryngoskopdc.subject
KeywordVideolaryngoskopiedc.subject
KeywordCormackdc.subject
KeywordIntubationsversuchedc.subject
KeywordIntubationsproblemedc.subject
KeywordFirst attempt successdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
LCSHHelicopters in search and rescue operationsdc.subject.lcsh
MeSHRespiratory systemdc.subject.mesh
MeSHLaryngoscopydc.subject.mesh
MeSHLaryngoscopesdc.subject.mesh
MeSHIntubation, intratrachealdc.subject.mesh
MeSHEmergency medicinedc.subject.mesh
TitleEinsatz des C-MAC®-Videolaryngoskops in der prähospitalen Atemwegssicherungdc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2017-01-12dcterms.dateAccepted
RefereeHelm, Matthiasdc.contributor.referee
RefereeGebhard, Floriandc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4327dc.identifier.doi
PPN887723403dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4366-7dc.identifier.urn
GNDIntubationdc.subject.gnd
GNDNotfallmedizindc.subject.gnd
GNDRettungshubschrauberdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionBundeswehrkrankenhaus Ulm (BWK)uulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische- und Wiederherstellungschirurgieuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 15.089uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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