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AuthorLangrock, Corneliadc.contributor.author
Date of accession2022-05-24T15:09:00Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2022-05-24T15:09:00Zdc.date.available
Year of creation2020dc.date.created
Date of first publication2022-05-24dc.date.issued
AbstractDie Therapie der spinalen Dysraphien besteht in aller Regel aus einer Operation mit dem Ziel Infektionen vorzubeugen und die neurologische Funktion zu erhalten. Da hierbei naturgemäß Narbengewebe entsteht, besteht als späte postoperative Komplikation die Gefahr des Retetherings. Um die damit verbundene Verschlechterung der neurologischen Funktion zu erkennen, werden in den meisten Kliniken regelmäßige neurologische Verlaufsuntersuchungen durchgeführt. Es ist bekannt, dass durch die MRT-Diagnostik das Ausmaß der Narbenbildung dargestellt werden kann. Ziel dieser Studie war es daher der Fragestellung nachzugehen, ob durch die regelmäßige Durchführung postoperativer MRT-Verlaufsuntersuchungen eine frühere Diagnosestellung möglich ist, dadurch die operative Therapie des Retetherings frühzeitiger stattfinden kann und sich das Gesamtbehandlungsergebnis der Patienten verbessert. In Form einer retrospektiven Sekundärdatenanalyse wurden Daten von 22 Patienten ausgewertet, die von Mai 2009 bis September 2014 in der Neurochirurgie der Universitätsklinik Ulm wegen spinaler Dysraphie behandelt wurden. Behandelte Diagnosen waren Meningomyelocele, Lipomeningomyelocele, Meningocele und Dermalsinus mit Tethered Cord. Die postoperativen MRT-Aufnahmen wurden retrospektiv erneut durch den Operateur ausgewertet. Als radiologische Anzeichen des Retetherings wurden „ausgezogen erscheindendes Myelon“, „Neuauftreten oder Größenzunahme einer Syrinx“, „zunehmende Skoliose“ und „abnehmender Myelondurchmesser“ gewertet. Mittels deskriptiver Statistik wurden relevante Kennzahlen wie absolute und relative Häufigkeiten, Mittelwerte und Mediane bestimmt. Zur Erfassung des Gesamtbehandlungsergebnisses am Ende des Beobachtungszeitraums wurde ein Score erstellt und retrospektiv angewendet. In den Score gingen die Funktionsbeeinträchtigung der Blase, des Mastdarms und der Motorik ein. Es zeigte sich, dass bei 53% der Patienten eine Übereinstimmung des radiologischen Befunds und der klinischen Symptomatik bestand. Des Weiteren konnte festgestellt werden, dass ein vorbeschriebenes Retethering in der MRT kein verlässlicher Vorläufer eines später auffälligen klinischen Verlaufs war. Radiologische Anzeichen des Retetherings führten ebenso nicht zu einem schlechteren Gesamtbehandlungsergebnis. Eine sekundäre Operation bei relevanten Retethering wurde in einem Fall durchgeführt. Die Indikationsstellung erfolgte anhand eines auffälligen klinischen Befunds. Die Schwierigkeit einer sicheren Diagnosestellung des Retetherings konnte in dieser Arbeit in Übereinstimmung mit der Literatur belegt werden. Sie stellt sich weiterhin als Herausforderung dar, in der Subjektivität und die Erfahrung des Untersuchers nach wie vor eine große Rolle spielen. Diese Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Verwendung von routinemäßig durchgeführten postoperativen MRT-Untersuchungen bei der Diagnosestellung keine wesentliche Erleichterung bringt. Die Suche nach objektiven und möglichst wenig invasiven Methoden bedarf demnach weiterer Untersuchungen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseCC BY 4.0 Internationaldc.rights
Link to license texthttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/dc.rights.uri
KeywordRetetheringdc.subject
KeywordSpinale Dysraphiedc.subject
KeywordVerlaufsuntersuchungdc.subject
KeywordDiagnostikdc.subject
KeywordMeningomyeloceledc.subject
KeywordSekundäres Tethered Corddc.subject
KeywordPostoperatives MRTdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHSpinal dysraphismdc.subject.mesh
MeSHMagnetic resonance imaging; Statistics and numerical datadc.subject.mesh
TitleDie Rolle postoperativer MRT-Verlaufsuntersuchungen in der Behandlung von Kindern mit spinaler Dysraphie - eine retrospektive Datenanalysedc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2022-01-13dcterms.dateAccepted
RefereeHalatsch, Marc-Ericdc.contributor.referee
RefereeKarpel-Massler, Georgdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-43231dc.identifier.doi
PPN1805188860dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-43307-4dc.identifier.urn
GNDDysraphie-Syndromdc.subject.gnd
GNDKernspintomografiedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Neurochirurgieuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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