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AuthorSchenk, Patrickdc.contributor.author
Date of accession2022-05-24T15:04:38Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2022-05-24T15:04:38Zdc.date.available
Year of creation2020dc.date.created
Date of first publication2022-05-24dc.date.issued
AbstractIm Rahmen verschiedener Grunderkrankungen oder beispielsweise bedingt durch die regelmäßige Transfusion von Erythrozytenkonzentraten kann es zu Eisenüberladung und konsekutiver Schädigung von multiplen Organsystemen kommen. Da die Leber das Hauptspeicherorgan für Eisen darstellt, ist in diesen Fällen die Bestimmung der Lebereisenkonzentration (LIC) für die Diagnostik und das Therapiemonitoring von zentraler Bedeutung. Mit FerriScan® steht hierbei ein validiertes und zugelassenes Verfahren mittels Magnetresonanztomographie zur Verfügung. Dieses ist durch eine externe Auswertung der Daten jedoch zeit- und kostenintensiv. Primäres Ziel der Arbeit war es ein gut verfügbares und ressourcenschonendes Verfahren zur Bestimmung der LIC zu entwickeln. Zudem sollte der Einfluss potenzieller Störfaktoren wie Unterschiede in der Aufnahmetechnik oder der Grunderkrankung ermittelt werden. Hierzu wurden in 223 Untersuchungen neben den Spinecho-Sequenzen für FerriScan® zusätzliche Gradientenecho-Sequenzen durchgeführt, von denen 185 in die statistische Auswertung eingeschlossen werden konnten. Das Patientenalter war zwischen zwei und 76 Jahren (Median 19,4 Jahre), die mit FerriScan® ermittelten LIC lagen zwischen 8 und 756 μmol/g Lebertrockengewicht (Median 108 μmol/g). Es ist gelungen, zwei Methoden zu entwickeln, die rasch und kostengünstig durchführbar sind und sich durch eine gute Verfügbarkeit auszeichnen. Die Methoden zeigen eine hohe Korrelation mit den Referenzwerten. Sie weisen für gängige Grenzwerte eine hohe Spezifität von 0,90 zum Ausschluss einer Eisenüberladung auf, hinsichtlich der Sensitivität sind sie mit 0,83 jedoch zu unpräzise für einen routinemäßigen Einsatz zur Detektion einer Hämochromatose. Insbesondere für Methode 2 ergab sich eine systematische Unterschätzung der LIC. Interessanterweise konnte für Methode 1 in der vorliegenden Arbeit eine generelle LIC-Überschätzung lediglich für Untersuchungen mit Einzel-Echo gezeigt werden, wohingegen Sequenzen mit Multi-Echo ohne HF-Spoiler eine sehr gute Korrelation und im Mittel eine geringe Abweichung von den Referenzwerten aufwiesen. Hochfrequenzimpuls-(HF)-Spoiling kann zwar den Kontrast verbessern, scheint sich jedoch negativ auf die Korrelation auszuwirken und bei Methode 1 zu einer Überschätzung der Lebereisenkonzentration beizutragen. Für Methode 2 hingegen wiesen Einzel-Echo-Sequenzen mit HF-Spoiler die beste Korrelation und im Mittel die geringste Abweichung von den Referenzwerten auf. Ohne HF-Spoiling scheint es verstärkt zu einer systematischen Unterschätzung zu kommen. Da keine Untersuchungen mit Einzel-Echo ohne HF-Spoiler durchgeführt wurden und aufgrund der teils geringen Fallzahlen, besteht weiterer Untersuchungsbedarf hinsichtlich des Einflusses der Aufnahmetechnik – insbesondere unter Einschluss von Einzel-Echo-Sequenzen ohne HF-Spoiler. Selbiges gilt auch für den Einfluss der zugrundeliegenden Erkrankung, welcher aufgrund der begrenzten Fallzahl je Krankheitsbild nicht ausreichend analysiert werden konnte. So ließe sich die bereits gute Anwendbarkeit der Methoden durch Auswahl der optimalen Aufnahmetechnik weiter verbessern.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseCC BY 4.0 Internationaldc.rights
Link to license texthttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/dc.rights.uri
KeywordLebereisenkonzentrationdc.subject
KeywordKernspintomographiedc.subject
KeywordGradientenechodc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHLiver; Chemistrydc.subject.mesh
MeSHIron, Dietary; Metabolismdc.subject.mesh
MeSHMagnetic resonance angiographydc.subject.mesh
TitleVerifikation zweier alternativer Methoden zur MR-tomographischen Bestimmung des Lebereisengehaltsdc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2022-01-13dcterms.dateAccepted
RefereeSchmidt, Stefandc.contributor.referee
RefereeZizer, Eugendc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-43228dc.identifier.doi
PPN1805189727dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-43304-6dc.identifier.urn
GNDLeberdc.subject.gnd
GNDEisenstoffwechseldc.subject.gnd
GNDMagnetresonanzangiografiedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin Iuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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