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AuthorReiber, Larsdc.contributor.author
Date of accession2017-03-24T09:36:41Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2017-03-24T09:36:41Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
Date of first publication2017-03-24dc.date.issued
AbstractDas Ziel dieser Arbeit war das gemeinsame Auftreten von monokularen retinalen Ischämien und ischämischen Schlaganfällen, die sowohl symptomatisch als auch asymptomatisch waren, zu evaluieren. Die Studie umfasste 213 Patienten mit einem akuten einseitigen, mutmaßlich ischämisch bedingten Visusverlust, die sich im Zeitraum vom 01.01.2008 bis 31.07.2013 in der Klinik fur Neurologie des Universitätsklinikums Ulm in Behandlung befanden. 101 Patienten (47,4%) hatten einen nicht-arteriitischen Zentralarterienverschluss, 44 Patienten (20,7%) einen nicht-arteriitischen retinalen Arterienastverschluss und 68 Patienten (31,9%) eine Amaurosis fugax. 49 Patienten (23,0%) erlitten neben der retinalen Ischämie zusatzlich einen frischen, ischämisch bedingten Schlaganfall. Davon zeigten sich 44 Patienten (89,8%) asymptomatisch bezüglich der hemisphärischen Läsionen im Gehirn. Als signifikante Pradiktoren, die im Zusammenhang mit einer frischen zerebralen Ischämie stehen, konnten neben dem Patientenalter die arterielle Hypertonie, das Vorhofflimmern, die Art des retinalen Arterienverschlusses, das Vorhandensein vorbestehender Schlaganfallsymptome bei Eintritt des Sehverlustes und die Ätiologie der Ischämie bestimmt werden. Das Patientenalter, die vorbestehenden Schlaganfallsymptome bei Eintritt des Sehverlustes und die Art des retinalen Arterienverschlusses galten als unabhängige Prädiktoren fur einen frischen Schlaganfall, unabhängig ob symptomatisch oder klinisch-stumm. Aus unseren Ergebnissen ist ersichtlich, dass Patienten mit ischämischen Sehverlusten hohe Raten an neu aufgetretenen zerebralen Ischämien aufweisen, davon die meisten klinisch-stumm. Daraus lasst sich ableiten, dass diese Patienten neben der ophthalmologischen Untersuchung und Therapie dringend einer akuten neurologischen Diagnostik inklusive einer Bildgebung mittels Magnetresonanztomografie bedürfen. Insbesondere Patienten mit einem gleichzeitigen Vorliegen klinisch-stummer zerebraler Ischämien haben neben dem ohnehin schon erhöhten Schlaganfallrisiko nach retinaler Ischämie ein besonders hohes Schlaganfallrisiko innerhalb der nächsten Tage und Wochen, was eine sofortige Aufnahme und Abklärung beispielsweise auf einer Stroke Unit rechtfertigt. Das bedeutet aber, dass auch das Versorgungsmanagement bei Personen mit akuten retinalen Ischämien dem des Schlaganfalls angepasst und insbesondere auf das kritische Zeitfenster geachtet werden sollte.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordZentralarterienverschlussdc.subject
KeywordAmaurosis fugaxdc.subject
KeywordKlinisch-stummer Schlaganfalldc.subject
KeywordZentralarterienastverschlussdc.subject
KeywordRetinaler Arterienastverschlussdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHStroke; Prevention and controldc.subject.mesh
MeSHAmaurosis fugaxdc.subject.mesh
MeSHIschemiadc.subject.mesh
MeSHRetinal artery occlusiondc.subject.mesh
TitleHäufigkeit akuter Schlaganfälle bei Patienten mit arteriellen Verschlusskrankheiten der Augenarteriendc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2017-01-13dcterms.dateAccepted
RefereeJüttler, Ericdc.contributor.referee
RefereeJäger, Markusdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4279dc.identifier.doi
PPN883628767dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4318-0dc.identifier.urn
GNDArterienverschlussdc.subject.gnd
GNDBlindheitdc.subject.gnd
GNDSchlaganfalldc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Neurologieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie IIuulm.affiliationSpecific
InstitutionRehabilitationskrankenhaus Ulmuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 15.058uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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