Show simple item record

AuthorSchneid, Kristinadc.contributor.author
Date of accession2017-03-21T13:31:35Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2017-03-21T13:31:35Zdc.date.available
Year of creation2015dc.date.created
Date of first publication2017-03-21dc.date.issued
AbstractImmer wieder fällt auf, dass Patienten beim Zahnarzt wenige Angaben zu ihren Medikamenten machen können. Es wäre jedoch für eine erfolgreiche Behandlung äußerst wichtig, die Patienten würden ihre Medikamentenanamnese kennen und die Informationen lückenlos weitergeben können. Ziel dieser Studie ist, den Wissensstand und den Grad der Informiertheit von Patienten der Zahnmedizin zu deren Arzneimitteltherapie zu ermitteln. Es wird angenommen, dass Patienten über keine ausreichende Medikamentenkenntnis verfügen, zudem nicht zufriedenstellend aufgeklärt sind und es einen Zusammenhang zu den soziodemografischen Daten gibt. Es wurden im Studienzeitraum 120 Patienten an vier verschiedenen Befragungsorten mittels eines standardisierten Fragebogens zu ihren Medikamenten interviewt. Jeder Patient musste mindestens ein Medikament, von einem Arzt verschrieben, regelmäßig einnehmen. Außerdem wurden zusätzliche Parameter zu dem Aufklärungsgespräch und den Medikamenten erhoben sowie alle Daten statistisch ausgewertet. Es wurden im Durchschnitt 3,0 Medikamente eingenommen. 22 % der Patienten nahmen fünf und mehr Medikamente pro Tag ein und zählten zur Gruppe der Polypharmaziepatienten. 64 % der Patienten konnten Namen, Dosis und Nebenwirkungen ihrer Medikamente nicht vollständig nennen. Zu Geschlecht, Alter und Medikamentenanzahl gab es keinen signifikanten Zusammenhang, wohl aber zu den Aspekten des sozioökonomischen Hintergrundes. 46 % der Patienten fühlten sich nicht ausreichend über ihre Medikamente aufgeklärt. Zu Geschlecht, Alter und Medikamentenanzahl gab es keinen signifikanten Zusammenhang. Zum Bildungsstand und Migrationshintergrund der Befragten konnte ein signifikanter Zusammenhang ermittelt werden. 64 % der Patienten lasen den Beipackzettel. Nur 48 % der Patienten informierten sich zusätzliche zu den Medikamenten. Diese Ergebnisse belegen, dass Kenntnisstand und Aufklärung zu den Medikamenten verbesserungswürdig sind. Ein Migrationshintergrund, Verständigungsprobleme oder ein niedriges Bildungslevel führen zu Unkenntnis in der Arzneimitteltherapie. Das zusätzlich partiell festgestellte Desinteresse sowie die Vergesslichkeit der Patienten lässt sie zu nonadhärenten Personen werden, die sich wenig um die Gesundheit kümmern. Es gilt folglich das Bewusstsein jedes Patienten für die Wichtigkeit der eigenen Gesundheit und die Notwendigkeit von Arzneimittelwissen zu schärfen und sie zu mündigen Patienten zu formen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (ohne Print-on-Demand)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_opod_v1dc.rights.uri
KeywordArzneimittelwissendc.subject
KeywordKenntnisstanddc.subject
KeywordMedikamentenbefragungdc.subject
KeywordPolypharmaziedc.subject
KeywordMedikamentenaufklärungdc.subject
KeywordInformiertheitsgraddc.subject
KeywordPatienten der Zahnmedizindc.subject
MeSHDrug therapydc.subject.mesh
MeSHDentistrydc.subject.mesh
TitleBefragung von Patienten der Zahnmedizin zum Kenntnisstand über ihre individuelle Arzneimitteltherapiedc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2017-01-12dcterms.dateAccepted
RefereeKeller, Friederdc.contributor.referee
RefereeSchramm, Alexanderdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4276dc.identifier.doi
PPN883628708dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4315-3dc.identifier.urn
GNDZahnmedizindc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin Iuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgieuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 15.066uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


Files in this item

Thumbnail

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record