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AuthorFrank, Katrindc.contributor.author
Date of accession2017-03-06T07:46:20Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2017-03-06T07:46:20Zdc.date.available
Year of creation2015dc.date.created
Date of first publication2017-03-06dc.date.issued
AbstractBisher lagen zur Epidemiologie der schweren Sepsis / des septischen Schocks in Deutschland nur Daten zur Prävalenz aus dem Jahre 2003 vor, die Inzidenz wurde damals anhand der vorliegenden Daten geschätzt. Durch die INSEP-Studie (Inzidenz und Prävalenz der schweren Sepsis und des septischen Schocks) sollten im Jahre 2013 erstmalig Daten zur Inzidenz der schweren Sepsis / des septischen Schocks prospektiv erfasst, und nicht nur anhand der Prävalenzdaten geschätzt werden, sowie mit den Daten von 2003 verglichen werden. Die Datenerhebung von insgesamt 11.883 Patienten-Aufnahmen auf die Intensivstation erfolgte vom 4. November 2013 bis 1. Dezember 2013. Die wesentlichen Ergebnisse der vorliegenden Arbeit zeigen, dass sich die Inzidenzdichte der schweren Sepsis / des septischen Schocks in den letzten 10 Jahren auf einem relativ stabilen Niveau gehalten hat (von 10,05 auf 11,76 pro 1.000 Personentage), während eine Abnahme der Mortalität der Sepsis verzeichnet werden konnte (von einer Intensivstations-Sterblichkeit von 48,4% und einer Gesamtsterblichkeit von 55,2% zu aktuell 34,3% und 40,4%). Die ermittelte Prävalenz von 17,9% lag um 6,9%-Punkte höher als vor 10 Jahren (11%). Da es sich bei den 2013 teilnehmenden Intensivstationen nicht um eine repräsentative Auswahl bezüglich der Verteilung in Deutschland handelt (im Vergleich zum Jahre 2003), ist keine Errechnung der bundesweiten Inzidenz oder anderer bevölkerungsbezogener Daten möglich. National konnten 57,2% nosokomiale Infektionen festgestellt werden. Die schwere Sepsis / septischer Schock ist auch heute noch mit einer hohen Morbidität mit langer Invalidität und einer hohen Mortalität assoziiert und stellt somit eine große Belastung für das Gesundheitssystem dar. Deswegen sollte das Bewusstsein der Mediziner hierfür durch regelmäßige Schulungen gestärkt werden und weitere, möglichst repräsentative Verlaufsstudien folgen, um zu überprüfen, ob die aktuell festgestellten Tendenzen der Inzidenz, Prävalenz und Mortalität sich auch in der Zukunft bestätigen lassen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordINSEPdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHSepsis; Epidemiologydc.subject.mesh
MeSHShock, septicdc.subject.mesh
TitleINSEP-Studie: Inzidenz und Prävalenz der schweren Sepsis und des septischen Schocks (INSEP) – eine multizentrische Studie auf der anästhesiologischen Intensivstation G1 des Regionalzentrums Ulm im nationalen Vergleichdc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2016-11-17dcterms.dateAccepted
RefereeWeiß, Manfreddc.contributor.referee
RefereeWalcher, Danieldc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4257dc.identifier.doi
PPN882286706dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4296-2dc.identifier.urn
GNDSepsisdc.subject.gnd
GNDBakteriämiedc.subject.gnd
GNDToxämiedc.subject.gnd
GNDSeptischer Schockdc.subject.gnd
GNDPrävalenzdc.subject.gnd
GNDInzidenz <Medizin>dc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Anästhesiologieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin IIuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 15.047uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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