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AuthorChrist, Klaus-Dieterdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:39:03Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:39:03Zdc.date.available
Year of creation2004dc.date.created
AbstractDie Auswertung der phänologischen Daten offenbarte ein über die Jahre hinweg konstantes Blühverhaltensmuster der Krautschicht verschiedener Wälder der Ulmer Umgebung. Dieses Blühverhaltensmuster zeichnet sich durch drei deutlich voneinander getrennte Blühmaxima aus. Das blühphänologische Verhalten der einzelnen Pflanzenarten war zwischen den Jahren großen Schwankungen unterworfen. Dabei variierte die Blütenmenge stärker als die Blühdauer der einzelnen Arten. Häufige Arten der Krautschicht waren von diesen Schwankungen deutlich weniger betroffen als seltenere Arten. Der Samenansatz der Einzelblüte war sowohl bei häufigen als auch bei seltenen Arten großen Schwankungen unterworfen. In der Gesamtsamenproduktion größerer Populationen machten sich diese Schwankungen aber deutlich weniger bemerkbar als in der Gesamtsamenproduktion kleinerer Populationen. Die beobachteten Blütenbesucher wurden abhängig von morphologisch funktionellen Gesichtspunkten in zwei Besuchergilden aufgeteilt. Besuchergilde I: Alle Insekten mit einer Körpergröße von mehr als 0.5 cm und einem Saugrüssel. Besuchergilde II: Alle Insekten mit einer Körpergröße von weniger als 0.5 cm oder Insekten ohne Saugrüssel. 11 der 18 beobachteten Pflanzenarten wurden durch den Besuch von Gilde I-Insekten dominiert. Sechs Pflanzenarten wurden durch den Besuch von Gilde II-Insekten dominiert. Nur eine Pflanzenart wurde zu gleichen Teilen von Gilde I- und Gilde II-Insekten besucht. Innerhalb der Gilde I waren Bienen die häufigsten Blütenbesucher. Die Nektarvolumina, Nektarzucker und Nektaraminosäuren unterscheiden sich deutlich, aber nicht signifikant zwischen Gilde I- und Gilde II-Pflanzen. Der Unterschied in der Farbmusterung war zwischen beiden Gruppen sogar signifikant. Während die zentralen Elemente der Gilde I-Blüten schwächer reflektierten als die peripheren Elemente, reflektierten bei Gilde II-Blüten die peripheren Elemente schwächer als die zentralen Elemente.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordBlühphänologiedc.subject
KeywordReproduktionssystemedc.subject
TitleDie Blütenökologie der Krautschicht naturnaher Wälder in der Umgebung von Ulm, Süddeutschland: Phänologie des Blühens, Phänologie der Samen- und Fruchtbildung, Besucherspektren, Nektarinhaltsstoffe und Farbreflexionsspektren von Blütendc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-399dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-42030dc.identifier.urn
GNDBestäubungsökologiedc.subject.gnd
GNDSynökologiedc.subject.gnd
GNDWaldgesellschaftdc.subject.gnd
FacultyFakultät für Naturwissenschaftenuulm.affiliationGeneral
Date of activation2004-06-15T09:52:17Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 10.446 ; W: W-H 7.815uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID4203uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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