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AuthorFlaig, Peter Andreasdc.contributor.author
Date of accession2017-01-20T12:57:58Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2017-01-20T12:57:58Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
Date of first publication2017-01-20dc.date.issued
AbstractDie Durchführung und Bewertung des intraoperativen Gefrierschnitts bei Schilddrüsenoperationen gilt allgemein als anspruchsvoll. Nur erfahrene Pathologen sind in der Lage, im intraoperativen Gefrierschnitt, der sehr anfällig für Artefakte ist, ein Karzinom beispielsweise von einer follikulären Neoplasie zu unterscheiden. Da er dennoch für die Diagnosestellung und Therapie eines Schilddrüsenkarzinoms einen hohen Stellenwert hat, war es das Ziel der vorliegenden Arbeit, den Nutzen und die Zuverlässigkeit des intraoperativen Schnellschnitts herauszuarbeiten. Hierzu wurden sämtliche Akten der 83 Patienten, die von Juli 2007 bis Juni 2012 in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie der Universitätsklinik Ulm aufgrund einer Schilddrüsenerkrankung operativ behandelt wurden und im Endeffekt ein primäres Schilddrüsenkarzinom aufwiesen, gesichtet und im Rahmen einer prospektiv dokumentierten Studie ausgewertet. Bei 49 von den 83 Karzinompatienten wurde das Karzinom im intraoperativen Gefrierschnitt erkannt. Somit kann eine Sensitivität von 59,0 % angegeben werden. Die Spezifität liegt mit nur einem falsch-positiven Ergebnis bei 637 Patienten bei 99,8 %. Der positive prädiktive Wert beträgt 98,0 %, der negative prädiktive Wert 94,9 %. Eine direkte chirurgische Konsequenz gab es bei 45 dieser 49 Patienten (91,8 %) in Form von einer Restthyreoidektomie und/oder einer Neckdissection. Bei der Erkennungsrate gibt es in Bezug auf die Größe und Entität der Karzinomsubtypen deutliche Unterschiede. Diese wurden in der vorliegenden Arbeit herausgearbeitet und dargestellt. So konnten beim follikulären Typ des papillären Schilddrüsenkarzinoms lediglich 16,7 %, beim gering differenzierten und anaplastischen Schilddrüsenkarzinom 100 % der Karzinome im intraoperativen Gefrierschnitt erkannt werden. Viele unserer Patienten haben von der Diagnostikmethode intraoperativer Gefrierschnitt profitiert und wir kommen zu dem Ergebnis, dass der Schnellschnitt bei Schilddrüsenoperationen, gerade auch aufgrund der im Vergleich zu anderen Kliniken und Studien ausgezeichneten Daten zur Sensitivität, von großer Relevanz und unerlässlich ist.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordIntraoperativer Gefrierschnittdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHThyroid glanddc.subject.mesh
MeSHFrozen sectionsdc.subject.mesh
MeSHEndocrine surgical proceduresdc.subject.mesh
TitleDer intraoperative Gefrierschnitt bei Schilddrüsenoperationen - Nutzen und Zuverlässigkeitdc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2016-12-15dcterms.dateAccepted
RefereeWeber, Theresiadc.contributor.referee
RefereeBarth, Thomasdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4197dc.identifier.doi
PPN878890068dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4236-4dc.identifier.urn
GNDSchilddrüsedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Institut für Pathologieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgieuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 14.979uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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