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AuthorWagner, Maximiliandc.contributor.author
Date of accession2016-12-19T14:30:01Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-12-19T14:30:01Zdc.date.available
Year of creation2015dc.date.created
Date of first publication2016-12-19dc.date.issued
AbstractGerinnungsgehemmte Patienten stellen eine Risikogruppe bei zahnärztlich chirurgischen Therapien dar. Die Ziele der Studie sind, den Wissenstand auf dem Themengebiet der Gerinnungshemmung, mit den enthaltenen Gerinnungstests und Medikamenten darzustellen. Zusätzlich sollte gezeigt werden, wie das Patientenmanagement eines gerinnungsgehemmten Patienten im täglichen Praxisalltag abläuft, welche chirurgischen Therapien unter einer bestimmten gerinnungshemmenden Medikation durchgeführt werden und wie bei einer möglichen Nachblutung verfahren wird. Hierzu wurde ein vier Teile umfassender Fragebogen erstellt. Dieser enthält allgemeine Daten zum Studienteilnehmer, Fragen zum Wissensstand auf dem Themengebiet des Gerinnungsmanagements, zu eigenständig durchgeführten Behandlungen bei gerinnungsgehemmten Patienten, sowie zum Management von gerinnungsgehemmten Patienten und Nachblutungen. Im Rahmen der durchgeführten Studie kann gezeigt werden, dass die Selbsteinschätzung, bezogen auf den Wissenstand zum Themengebiet der Gerinnungshemmung, erwartungsgemäß in einem deutlichen Zusammenhang zu einer besuchten Fortbildung auf diesem Gebiet steht. Allgemein kann ein hoher Wissenstand dargestellt werden. Es zeigen sich jedoch auch, besonders in Bezug auf die direkten-oralen-Antikoagulantien, Wissenslücken. Ein ähnliches Bild spiegelte sich im klinischen Umgang mit gerinnungsgehemmten Patienten wider. Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer verhält sich Leitlinien konform. Einzig die Einschätzung zur Einstellung des International-Normalized-Ratio-Wertes wird überwiegend als zu gering angegeben. Analog zum aufgezeigten Wissensdefizit zu direkten-oralen- Antikoagulantien kann auch ein unsicherer Umgang mit diesen Medikamenten gezeigt werden. Sowohl beim Um- und Absetzten von Medikamenten als auch im Umgang mit Nachblutungen kann eine literaturkonforme Handhabung durch die Studienteilnehmer gezeigt werden. Einzig das gerinnungsstabilisierende Medikament Tranexamsäure wurde häufig in seinem klinischen Stellenwert unterschätzt. Allgemein gilt die Erhebung einer Anamnese als essentieller Bestandteil der Behandlung entsprechender Patienten, wozu auch ein fundiertes Wissen über die erhobenen Medikamente gehört. Besonders im Bereich der direkten-oralen-Antikoagulantien sollten bestehende Wissenslücken weiter geschlossen werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (ohne Print-on-Demand)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_opod_v1dc.rights.uri
KeywordAntikoagulationdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHTooth extractiondc.subject.mesh
MeSHBlood coagulationdc.subject.mesh
MeSHAnticoagulantsdc.subject.mesh
TitleDie chirurgische Zahnextraktion bei antikoagulierten Patienten sowie deren Managementdc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2016-12-15dcterms.dateAccepted
RefereeMuth, Claus-Martindc.contributor.referee
RefereeGeibel, Margrit-Anndc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4171dc.identifier.doi
PPN876087179dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4210-8dc.identifier.urn
GNDZahnextraktiondc.subject.gnd
GNDBlutgerinnungshemmungdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Anästhesiologieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgieuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 14.930uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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