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AuthorPlotzki, Kerstindc.contributor.author
Date of accession2016-12-19T13:57:54Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-12-19T13:57:54Zdc.date.available
Year of creation2015dc.date.created
Date of first publication2016-12-19dc.date.issued
AbstractDie vorliegende retrospektive Studie befasste sich mit dem peritoneal metastasierten Mammakarzinom. Dieses Metastasierungsmuster stellt gegenüber konventionellen Metastasierungsmustern eine sehr seltene Entität dar. In unserer Arbeit wurden 44 Patientinnen mit histologisch gesichertem Mammakarzinom und peritonealer Metastasierung untersucht. In die Untersuchung wurden die Tumorhistologien, die Häufigkeit und Art der Metastasenlokalisationen, die Therapien und Überlebenszeitanalyse miteinbezogen. Der 21-jährige Beobachtungszeitraum erstreckte sich von 1992 bis 2013. Zum Studienende lebten lediglich noch 4,5% (n= 2) der Patientinnen. Die Erstdiagnose einer peritonealen Metastasierung ist mit einer sehr schlechten Prognose assoziiert. Ein Überleben ab peritonealer Metastasierung erstreckt sich derzeit im Allgemeinen auf wenige Monate. Aufgrund der geringen Inzidenz sind zum jetzigen Zeitpunkt keine standardisierten Therapieempfehlungen verfügbar. Diese Beobachtungen können anhand dieses Datensatzes nachvollzogen werden. Trotz des langen Beobachtungszeitraumes in dieser Studie, sind aufgrund der heterogenen Therapieschemata keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich des Outcomes nachweisbar. Es zeigt sich jedoch, dass die Entwicklung einer peritonealen Metastasierung üblicherweise in einem weit fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung auftritt. Zusammenfassend sind aufgrund der geringen Inzidenz nur wenige Daten zur peritonealen Metastasierung beim Mammakarzinom vorhanden. In jedem Fall zeichnet sich durch das Auftreten peritonealer Metastasen eine signifikante Verschlechterung der Prognose ab, was zentral in die Therapiestrategie und –ent-schei¬dungen unter dem Fokus der Lebensqualität der Patientin einbezogen werden muss. Radikal operative Strategien sind deshalb beim Mammakarzinom nicht als Standard anzusehen und sollten nur als palliative Interventionen angewandt werden. Mittelfristig wären aufgrund der geringen Inzidenz Registerstudien zur Beantwortung der offenen Fragen wünschenswert. Auf Basis solcher Registerdaten wären möglicherweise differenzierte Therapieempfehlungen möglich.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordMammakarzinomdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHBreast neoplasmsdc.subject.mesh
MeSHNeoplasm metastasisdc.subject.mesh
MeSHPeritoneumdc.subject.mesh
TitleDas peritoneal metastasierte Mammakarzinom: Analyse eines seltenen Metastasierungsmustersdc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2016-11-17dcterms.dateAccepted
RefereeSchwentner, Lukasdc.contributor.referee
RefereeWagner, Floriandc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4167dc.identifier.doi
PPN1655162489dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4206-7dc.identifier.urn
GNDBrustkrebsdc.subject.gnd
GNDMetastasedc.subject.gnd
GNDBauchfelldc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfeuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 14.935uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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