Show simple item record

AuthorDennenmoser, Stefandc.contributor.author
Date of accession2016-12-07T10:12:20Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-12-07T10:12:20Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
Date of first publication2016-12-07dc.date.issued
AbstractManuelle Therapien verfolgen das Ziel, das Gewebe des Körpers zu beeinflussen. Diese Untersuchung befasst sich mit der Möglichkeit, mittels Impedanzmessung und Ultraschallelastographie Gewebeveränderungen zu quantifizieren und damit objektiv messbar zu machen. Mittels einer bioelektrischen Impedanzanalyse (BIA) kann der Wassergehalt und der physiologische Zustand eines durchströmten Gewebeabschnitts ermittelt werden. Aufgrund der kapazitiven Eigenschaften von Zellmembranen, geben die Reaktanz und der Phasenwinkel Aufschluss über deren Integrität. Für die Zwecke dieser Studie war die Bestimmung des relativ oberflächlich gelegenen Bereichs der Lumbalfaszie und zugehöriger Muskelschichten von Interesse, weswegen die Elektroden mit einem Abstand von nur 6 cm linear paravertebral angebracht wurden. Das durchströmte Areal befand sich demnach zwischen diesen Elektroden, in den am besten leitfähigen Anteilen der Muskulatur und der Faszie. Gemessen wurde deren Zustand vor, während und nach einer manuellen Bindegewebsmanipulation (BGM) von 4 Minuten Dauer. Die Ultraschall-Elastographie bildet über das normale Ultraschallbild hinaus auch die Härte bzw. Weichheit des Gewebes ab. Dazu wird der Schallkopf während der Untersuchung in eine gleichförmige Schwingung versetzt und die Resonanzcharakteristik des Gewebes auf diese Impulse gemessen. Die Ergebnisse werden als farbliches Overlay über das normale Ultraschallbild gelegt und als Histogramm der Härte-Verteilung angegeben. Die Lumbalfaszie wurde in genau jenem Bereich elastographisch untersucht, wo auch die Impedanzparameter bestimmt worden waren, und zwar vor und nach der BGM. Das Histogramm wurde geräteseits ausgewertet und der Mittelwert, die Standardabweichung, die Kurtosis und der Skew-Wert bestimmt. Die Fragestellung der Studie betrachtet die Möglichkeit der quantitativen Auswertung eventuell auftretender Gewebsreaktionen auf die kurze BGM. Es wurden Daten einer sportphysiotherapeutischen Evaluation von 58 Personen anonym ausgewertet. Die Teilnehmer waren zwischen 18 und 72 Jahre alt, davon 30 Frauen und 28 Männer mit unterschiedlichen sportlichen Hintergründen. Von allen Teilnehmern wurden die biometrischen Daten (Alter, Größe, Gewicht) bestimmt. Außerdem wurden Daten hinsichtlich ihrer sportlichen Aktivität, der Schmerzgeschichte und einer eventuellen Medikamenteneinnahme erhoben. Nach der Eingangsmessung sämtlicher Parameter erfolgte die manuelle, beidseitige Behandlung des zu untersuchenden Abschnitts der Lumbalfaszie. Die Behandlung dauerte vier Minuten. Es ergaben sich sowohl signifikante Unterschiede der Ruhewerte vor der BGM, als auch Unterschiede in der Reaktion auf die manuelle Arbeit. Die weiblichen Teilnehmer weisen im Ausgangswert um ein Siebtel höhere Impedanzwerte der EZM auf als die männlichen Personen und reagierten langsamer in den zellulär verankerten Größen der Reaktanz und des Phasenwinkels. Eine ähnliche Ausgangsbasis und Reaktion weist die Gruppe der über 60-Jährigen im Vergleich zu den zwei jüngeren Altersklassen und außerdem die Teilnehmergruppe mit einem BMI>25 auf. Genau entgegengesetzte Werte findet man bei der Gruppe, die mehr als dreimal pro Woche Sport treiben: bei ihnen ist die Resistanz erniedrigt und die Reaktanz/der Phasenwinkel erhöht. Während das Alter weniger Einfluss auf die Gewebshärte zu haben scheint, findet man bei den Sportlern Werte der US-Elastographie, die auf ein weicheres Gewebe hindeuten. Die Häufigkeit von Schmerzen führt in diesem Versuch zu erniedrigten zellulären Werten, die Resistanz und die Ultraschallmessung weisen jedoch keinen signifikanten Unterschied auf. Eine hohe Schmerzintensität führt dagegen zu einer tendenziell erniedrigten Resistanz. Die US-Elastographie zeigt im Ausgangswert bezüglich der Schmerzen keine einheitliche Richtung, erfährt aber tendenziell eine größere Veränderung durch die BGM.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordImpedenzanalysedc.subject
KeywordUltraschall-Elastographiedc.subject
KeywordLumbalfasziedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHElectric impedance; Therapeutic usedc.subject.mesh
MeSHElasticity imaging techniquesdc.subject.mesh
MeSHBack musclesdc.subject.mesh
MeSHFasciadc.subject.mesh
TitleImpedanzanalyse und Ultraschall-Elastographie als Möglichkeiten der Untersuchung der Lumbalfasziedc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2016-11-11dcterms.dateAccepted
RefereeKlingler, Wernerdc.contributor.referee
RefereeSteinacker, Jürgendc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4159dc.identifier.doi
PPN874224861dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4198-8dc.identifier.urn
GNDElastographiedc.subject.gnd
GNDFasziedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionBezirkskrankenhaus Günzburguulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin IIuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 14.938uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


Files in this item

Thumbnail

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record