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AuthorErnst, Stephandc.contributor.author
Date of accession2016-11-15T13:28:57Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-11-15T13:28:57Zdc.date.available
Year of creation2015dc.date.created
Date of first publication2016-11-15dc.date.issued
AbstractDas Ziel dieser Arbeit war herauszufinden, ob es mit der quantitativen sensorischen Testung (QST) eine Möglichkeit gibt, klinisch beobachtete sensible Beeinträchtigungen bei Patienten mit der Huntington Krankheit (HK) zu messen und auf eine Funktionseinschränkung des somatosensorischen Systems zu schließen. Dazu wurden 20 Patienten mit der HK mittels QST auf somatosensorische Auffälligkeiten untersucht. Die Patienten wurden nach der jeweils erreichten Punktzahl im „total functional Capacity-Test“ (TFC-Test) in vier verschiedene Stadien eingeteilt und je 10 Patienten aus Stadium I und 10 aus Stadium II in die Studie eingeschlossen. Außerdem wurden nachträglich 10 Patienten in Stadium III/IV untersucht, wobei hier lediglich die thermische Testung der QST durchgeführt wurde. Des Weiteren wurden mittels Fragebögen und neuropsychologischen Tests eine mögliche Depression, krankheitsbezogene Lebensqualität und kognitive Einschränkungen als mögliche Einflussfaktoren abgefragt bzw. gemessen. Auffälligkeiten ergaben sich bei der Untersuchung thermischer Reize, insbesondere der Diskrimination zwischen Warm und Kalt. Diese waren im fortgeschrittenen Stadium ausgeprägter als im frühen Stadium. Besonders häufig traten paradoxe Hitzeerscheinungen (PHS) auf. Insbesondere im fortgeschrittenen Stadium II und III/IV, was möglicherweise ein Hinweis auf eine Störung des somatosensorischen Systems sein könnte. Diese Erkenntnis steht mit aktuellen histologischen Studien zur Faserdichte von unmyelinisierten C-Fasern in Einklang. Es zeigte sich, dass sowohl die Wahrnehmung von mechanischen und taktilen Reizen als auch die zentrale Verarbeitung sensibler Reize in den untersuchten Stadien nicht beeinträchtigt zu sein scheint.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordMorbus Huntingtondc.subject
KeywordQSTdc.subject
KeywordSensibles Nervensystemdc.subject
KeywordQuantitative sensorische Testungdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHHuntington diseasedc.subject.mesh
TitleUntersuchungen zum sensiblen Nervensystem bei Patienten mit der Huntington-Krankheit mittels der quantitativen sensorischen Testungdc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2016-10-21dcterms.dateAccepted
RefereeSüssmuth, Sigurddc.contributor.referee
RefereeSchönfeldt-Lecuona, Carlosdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4140dc.identifier.doi
PPN872810275dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4179-1dc.identifier.urn
GNDHuntington-Choreadc.subject.gnd
GNDSomatosensorisches Systemdc.subject.gnd
GNDNeuropsychologischer Testdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Neurologieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie IIIuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 14.893uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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