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AutorSchebiella, Benediktdc.contributor.author
Aufnahmedatum2016-11-09T10:03:14Zdc.date.accessioned
In OPARU verfügbar seit2016-11-09T10:03:14Zdc.date.available
Jahr der Erstellung2016dc.date.created
Datum der Erstveröffentlichung2016-11-09dc.date.issued
ZusammenfassungZiel dieser Dissertation war es, die 58 ethischen Konfliktsituationen, die im Rahmen des Diskussionsforums „Klinischer Ethik“ besprochen wurden, nach dem Ulmer Modell der Ethikseminare zu analysieren und graphisch auszuwerten. Die Kategorien nach denen die Fälle analysiert wurden richten sich dabei streng nach dem Ulmer Modell. So gehören hier Prinzipien, wie das der Autonomie, des Nichtschadens, des Wohltuns und der Gerechtigkeit zu den zentralen Elementen. Um jedoch zu diesen Prinzipien vorzudringen benötigt es gewisse Regeln des Diskurses. Zu diesen gehören die Kommunikation, der gegenseitige Respekt und die Konsensfindung. Damit jedoch überhaupt erst eine Basis zwischen Arzt und Patient geschaffen werden kann, sind die ärztlichen Tugenden der Verschwiegenheit, Wahrhaftigkeit und Verantwortung unabdingbar. In der vorliegenden Arbeit wurden drei Gruppen gebildet, um eventuelle Unterschiede aufzudecken. Hierbei wurde das Geschlecht, das Alter und der Rat des Arztes untersucht. Signifikante Ergebnisse konnten nur in der Kategorie Rat des Arztes festgestellt werden. So ist der p-Wert beim Nichtschadensprinzip 0,016 und beim Prinzip der Gerechtigkeit 0,003. So ist eindeutig anzunehmen, dass sich die Entscheidung des Arztes, ob eine Therapie durchgeführt werden soll oder nicht hauptsächlich davon abhängt, dass das Nichtschadensprinzip und das Gerechtigkeitsprinzip eingehalten werden. Als kritischer Punkt ist festzustellen, dass die sehr kleine Gruppengröße keine starke Aussagekraft hat. Außerdem sind die beschriebenen Fälle nicht alle aus der Uniklinik Ulm, sodass hier keine repräsentativen Ergebnisse für die Uniklinik vorliegen. Diese Arbeit zeigt, welche Probleme im klinischen Alltag auftreten können. So stellt die Selbstbestimmung das wichtigste Kriterium dar, wenn es um eine ethisch vertretbare Behandlung geht. Sich auf diese Arzt-Patienten-Beziehung einzulassen wird zukünftig zunehmend eine Herausforderung für Ärzte und das medizinische Personal. Der Besuch des Diskussionsforums „Klinische Ethik“ kann hierbei eine Anlaufstelle sein, um die Reflektionskompetenz Einzelner zu fördern und sie damit besser auf ethische Konfliktsituationen vorzubereiten.dc.description.abstract
Sprachededc.language.iso
Verbreitende StelleUniversität Ulmdc.publisher
LizenzCC BY 4.0 Internationaldc.rights
Link zum Lizenztexthttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/dc.rights.uri
SchlagwortKlinische Ethikdc.subject
SchlagwortMedizinethikdc.subject
SchlagwortUlmer Modell der Ethikseminaredc.subject
SchlagwortDiskussionsforum "Klinische Ethik"dc.subject
DDC-SachgruppeDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHEthics, medicaldc.subject.mesh
TitelAnalyse des moralischen Konfliktmusters hinter den im Diskussionsforum "Klinische Ethik" vorgestellten Fällendc.title
RessourcentypDissertationdc.type
Datum der Annahme2016-10-20dcterms.dateAccepted
GutachterKeller, Friederdc.contributor.referee
GutachterSponholz, Gerlindedc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4120dc.identifier.doi
PPN479844801dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4159-0dc.identifier.urn
GNDMedizinische Ethikdc.subject.gnd
FakultätMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin Iuulm.affiliationSpecific
InstitutionInstitut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizinuulm.affiliationSpecific
Signatur DruckexemplarW: W-H 14.882uulm.shelfmark
Titelverleihende FakultätMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI MedientypTextuulm.typeDCMI
TypErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
KategoriePublikationenuulm.category


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