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AuthorVölker, Magdalenadc.contributor.author
Date of accession2016-09-07T09:59:24Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-09-07T09:59:24Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
Date of first publication2016-09-07dc.date.issued
AbstractIn dieser Querschnittserhebung wurden 36 traumaexponierte Probanden mit PTBS Symptomen anhand des Interview zur Erfassung des Vorhandenseins einer Traumatisierung (IBS-A-KJ) befragt und über 3 Tage die Speichelkortisolwerte zu jeweils zwei verschiedenen Messzeitpunkten bestimmt. Die Untersuchung ergab keinen signifikanten Zusammenhang zwischen Höhe der PTBS Symptomatik und Höhe des Speichelkortisolspiegels. Unter Berücksichtigung des Traumaabstandes ergaben sich Hinweise, dass der Zeitabstand zur Traumaexposition eine entscheidende Rolle im Umschwung von Hyper- zu Hypokortisolismus darstellt. In einer longitudinalen Erhebung wurden 32 Probanden mit akutem Unfalltrauma anhand des Trauma Screening Fragebogens (TSK) innerhalb der ersten Tage nach Unfall und erneut 6 Wochen später befragt und ebenfalls die Speichelkortisolwerte bestimmt. Hier zeigte sich kein Zusammenhang zwischen Anzahl der akuten Belastungssymptome und Höhe der Kortisolwerte. Zusätzlich wurde die Gesamtstichprobe hinsichtlich Einflussfaktoren des Speichelkortisolspiegels, unter anderem die Schlafqualität und die Alltagsstressbelastung, untersucht. Hier zeigte sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen Alltagssituationen und Erhöhung des Speichelkortisolspiegels. Ebenso wirkten sich Faktoren wir stattgehabte Operationen und Verletzungsschwere oder auch das Alter auf die Höhe des Kortisolspiegel aus. Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass akute Alltagsbelastungen, die nicht im Zusammenhang mit PTBS stehen müssen, einen Einfluss auf den erhobenen Speichelkortisolspiegel haben, wohingegen akute oder posttraumatische Belastungssymptome in keinem direkten Zusammenhang mit der Speichelkortisolkonzentration standen. Darüber hinaus scheinen biologische interindividuelle Unterschiede wie Alter, Geschlecht, Pubertätsstadium und individuelles Basiskortisollevel einen Einfluss auf den individuellen Kortisolspiegel zu haben.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordKortisoldc.subject
KeywordPTBSdc.subject
KeywordKinderdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHHydrocortisonedc.subject.mesh
MeSHStress disorders, post-traumaticdc.subject.mesh
TitleSpeichelkortisol als biologischer Marker für die Entwicklung einer Posttraumatischen Belastungsstörungdc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2016-07-08dcterms.dateAccepted
RefereeGoldbeck, Lutzdc.contributor.referee
RefereeWabitsch, Martindc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4098dc.identifier.doi
PPN867934298dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4137-5dc.identifier.urn
GNDHydrocortisondc.subject.gnd
GNDPosttraumatisches Stresssyndromdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Kinder- und Jugendmedizinuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapieuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 14.852uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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