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AuthorKlövekorn, Nadinedc.contributor.author
Date of accession2016-08-11T09:46:26Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-08-11T09:46:26Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
Date of first publication2016-08-11dc.date.issued
AbstractDie transplantationsassoziierte thrombotisch mikroangiopathische Anämie (TA-TMA) ist eine seltene, jedoch schwerwiegende Komplikation der Blutstammzelltransplantation. Durch intravasale Thrombenbildung kommt es zur mikroangiopathischen hämolytischen Anämie mit Ischämien der nachfolgenden Organe. Klassischerweise finden sich Schistozyten im Blutausstrich, eine Thrombozytopenie und erhöhte LDH-Werte. Der genaue Pathomechanismus ist letztendlich ungeklärt. Nach heutigem Wissenstand beruht der Pathomechanismus auf einem Endothelzellschaden, der durch multiple Faktoren wie Bestrahlung, Konditionierungstherapie, Calcineurinhinhibitoren und Infektionen im Rahmen der Stammzelltransplantationsbehandlung und womöglich durch angeborene Störungen des Komplementsystems verursacht wird. Im Gegensatz zu anderen Formen der thrombotisch mikroangiopathischen Anämie gibt es derzeit keine Richtlinien zur Behandlung der transplantationsassoziierten thrombotischen Mikroangiopathie. Ziel dieser Arbeit war die aktuell durchgeführten Therapien der TA-TMA wie Plasmatherapie, Defibrotide und Rituximab als Mono- oder Kombinationstherapie anhand einer retrospektiven Auswertung einer der größten Kohorten mit einer Fallzahl von 31 betroffenen Patienten hinsichtlich ihrer Effektivität und Prognose zu vergleichen. Das Patientenkollektiv umfasst alle Fälle einer TA-TMA aus den Jahren 1999-2011 der Knochenmarktransplantations-Datenbank der Universitätsklinik Ulm. Alle Studienteilnehmer haben aufgrund einer hämatologischen Grunderkankung eine Stammzelltransplantation erhalten und sind im Verlauf an einer TA-TMA erkrankt. Von den 31 Patienten mit TA-TMA sind 26 Patienten (84%) verstorben, davon zehn (32%) an den unmittelbaren Folgen der TA-TMA. Die Überlebenszeit nach der Stammzelltransplantation betrug im Median (m) 364 Tage. Die Dauer der TA-TMA betrug 71 Tage (m) und bei 15 Patienten (48%) konnte eine Remission der TA-TMA erreicht werden. Die vorliegende Arbeit kann zeigen, dass in Übereinstimmung mit der Literatur die bisher angewandten Maßnahmen als Standard betrachtet werden können und dass eine hohe Notwendigkeit besteht, durch weitere pathophysiologische Untersuchungen und neue Therapieansätze z.B. mit dem Komplementinhibitor Eculizumab die Situation mit dieser Komplikation zu verbessern.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (ohne Print-on-Demand)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_opod_v1dc.rights.uri
KeywordTMAdc.subject
KeywordTA-TMAdc.subject
KeywordTransplantationsassoziierte thrombotisch mikroangiopathische Anämiedc.subject
KeywordSchistozytendc.subject
KeywordEculizumabdc.subject
KeywordTTPdc.subject
KeywordHUSdc.subject
KeywordStammzelltransplantationdc.subject
KeywordDefibrotidedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHHematopoietic stem cell transplantationdc.subject.mesh
MeSHHemostatic disordersdc.subject.mesh
MeSHThrombosisdc.subject.mesh
TitleBehandlung der thrombotisch mikroangiopathischen Anämie nach allogener Stammzelltransplantationdc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2016-05-12dcterms.dateAccepted
RefereeKratzer, Wolfgangdc.contributor.referee
RefereeBommer, Martindc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4081dc.identifier.doi
PPN865991510dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4120-8dc.identifier.urn
GNDPeriphere Stammzellentransplantationdc.subject.gnd
GNDThrombozytopeniedc.subject.gnd
GNDDefibrotiddc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin IIIuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin Iuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 14.829uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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