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AuthorBlossey, Richard David Sebastiandc.contributor.author
Date of accession2016-08-05T09:46:15Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-08-05T09:46:15Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
Date of first publication2016-08-05dc.date.issued
AbstractMyeloide-derived suppressor cells (MDSCs) sind CD11b+ Granulozyten Differenzierung Antigen 1 positive (Gr1) myeloide Vorläuferzellen, die die T-Zell-Proliferation supprimieren. Die Akkumulation von MDSCs wird durch unterschiedliche pathologische Situationen wie Tumor oder Entzündung hervorgerufen. MDSCs supprimieren die T-Zellproliferation primär über die Enzyme induzierbare NO-Synthase (iNOS) und Arginase 1 (Arg1). In der vorliegenden Arbeit wurde untersucht, ob die Suppression der T-Zellproliferation durch Induktion von T-Zelltod durch MDSCs vermittelt ist. Fraglich war auch, ob T-Zellen ihrerseits in der Lage sind in MDSCs Zelltod zu induzieren. Dazu haben wir MDSCs in vitro generiert und mit naiven und anti-CD3/CD28 aktivierten T-Zellen koinkubiert. Des Weiteren wurden MDSCs in gemischte Lymphozytenreaktionen (MLRs) titriert. Untersucht wurde auf T-Zellsuppression und auf Zelltod sowohl der T-Zellen als auch der MDSCs. Fluoreszenz aktivierte Zelltrennungsanalysen (FACS) zeigen, dass MDSCs die Todesrezeptoren CD95, CD120b und Todesrezeptor 5 (DR5) auf ihrer Oberfläche exprimieren. Die Inkubation mit den Todesliganden CD95L, TNFα und TRAIL induziert in MDSCs signifikant Zelltod. Der stärkste Effekt wird bei der Inkubation der MDSCs mit CD95L beobachtet. MDSCs, die CD95negativ sind, zeigen keine höhere suppressive Kapazität als CD95+ MDSCs in einer gemischte Leukozytenreaktion (MLR). Die Koinkubation mit anti-CD3/CD28 aktivierten T-Zellen induziert in MDSCs Zelltod. Der MDSC-Zelltod ist CD95/CD95L und caspasenunabhängig und zum Teil über lösliche Faktoren vermittelt. Naive T-Zellen induzieren keinen Zelltod in MDSCs. MDSCs exprimieren die Todesliganden CD95L und TNFα auf Proteinniveau und TRAIL auf RNA-Ebene. Die MDSCs supprimieren die T-Zellproliferation in einer MLR fast vollständig. Die T-Zellen einer MLR mit in vitro generierten MDSCs sterben in Abhängigkeit des Verhältnisses von MDSCs zu T-Zellen. Der T-Zelltod ist CD95 unabhängig. Diese wird bei CD4+ und CD8+ T-Zellen beobachtet. MDSCs induzieren in naiven T-Zellen Zelltod, der CD95 unabhängig und zum Teil caspasenunabhängig ist. Anti-CD3/CD28 aktivierte T-Zellen zeigen eine gering gesteigerte Zelltodrate bei Koinkubation mit MDSCs. Der Anstieg ist deutlich geringer als bei den naiven T-Zellen. Die Zelltodinduktion in den naiven T-Zellen durch die MDSCs ist zum Teil über lösliche Faktoren vermittelt.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (ohne Print-on-Demand)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_opod_v1dc.rights.uri
KeywordMDSCdc.subject
KeywordCD95dc.subject
KeywordCD95Ldc.subject
KeywordT-Zelledc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHCell deathdc.subject.mesh
MeSHT-Lymphocytes, regulatory; Immunologydc.subject.mesh
TitleDie Bedeutung der Zelltodinduktion bei der in vitro Interaktion von MDSCs und T-Zellendc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2016-07-07dcterms.dateAccepted
RefereeStrauß, Gudrundc.contributor.referee
RefereeJahrsdörfer, Bernddc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4078dc.identifier.doi
PPN865812055dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4117-3dc.identifier.urn
GNDZelltoddc.subject.gnd
GNDT-Lymphozytdc.subject.gnd
GNDImmunologiedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Kinder- und Jugendmedizinuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 14.809uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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