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AuthorStöckelmaier, Lindadc.contributor.author
Date of accession2022-01-21T12:20:38Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2022-01-21T12:20:38Zdc.date.available
Year of creation2018dc.date.created
Date of first publication2022-01-21dc.date.issued
AbstractHöhergradige Gliome haben eine sehr schlechte Prognose mit deutlich reduzierter Gesamtüberlebenszeit und kurative Therapieansätze sind aktuell nicht verfügbar. Aus diesen Gründen stellt die individuelle Lebensqualität für betroffene Patienten einen sehr wichtigen Aspekt dar. Im Rahmen der prospektiven multizentrischen Studie zur Erhaltung der Lebensqualität, Aktivität und seelischen Stabilität im Verlauf einer Gliom Erkrankung - Studie in Mainz, Ulm/Günzburg, Stuttgart (ERASMUS) - wurde für diese Arbeit untersucht, ob die Art der Rezidivtherapie einen Einfluss auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität (health-related quality of life, HRQoL) hat. In den Studienzentren wurden dafür Patienten mit dem multidimensional ausgelegten und in vielen klinischen Studien verwendeten EORTC QLQ-C30/BN20-Bogen befragt. Eingeschlossen wurden Patienten mit einem Gliom WHO Grad III-IV, die einen ausgefüllten EORTC QLQC30/ BN20-Bogen innerhalb eines Jahres nach Diagnosestellung eines Rezidivs und darauffolgender Therapie aufweisen konnten. Insgesamt wurden 110 Patientenfälle ausgewertet. Zusätzlich wurden zudem für eine bessere Gesamtübersicht der HRQoL die von Hinz et al. aus dem EORTC QLQ-C30 Bogen gebildeten Summenscores („functioning score“, „symptom score“ und „total score“) ausgewertet. Analysiert wurden die Therapien Re-Radiatio, Rezidiv-Operation, Zweitlinien- vs. Drittlinienchemotherapie sowie die zwei Zweitlinienchemotherapien (Bevacizumab (Bev) vs. Temozolomid 7/7 (TMZ 7/7) im Vergleich. Patienten, die eine Re-Radiatio erhielten, zeigten in ihrer HRQoL keine signifikanten Unterschiede zu Patienten ohne Re-Radiatio. Ebenfalls zeigte der Vergleich der Zweitlinien- vs. Drittlinienchemotherapie keine signifikanten Unterschiede in der HRQoL der Patienten. Dennoch fielen in einigen Bereichen moderat schlechtere Werte für Patienten auf, die eine Drittlinienchemotherapie erhielten. Auch zeigte sich die HRQoL von Patienten unter Bev nicht signifikant unterschiedlich zu Patienten unter TMZ 7/7. Dennoch zeigten sich für Patienten unter TMZ 7/7 moderat bessere Werte v.a. bezüglich einigen neurologischen Aspekten. Patienten, die sich einer Rezidiv-Operation unterzogen, wiesen eine vergleichbare HRQoL auf wie Patienten ohne Rezidiv-Operation. Bezüglich der Anzahl der Rezidiv-Operationen ließ sich eine stabile HRQoL bis zur zweiten Operation zeigen, nach der dritten Operation fiel die HRQoL jedoch in nahezu allen untersuchten Bereichen ab. Insgesamt zeigten sich unter den genannten Rezidivtherapien keine Hinweise auf einen signifikanten negativen Einfluss auf die HRQoL und Erhaltung dieser trotz Progress. Die Ergebnisse dieser Arbeit lassen darauf schließen, dass individuelle Entscheidungen bezüglich der Wahl der Rezidivtherapie möglich sein können. Die HRQoL sollte dabei jedoch engmaschig beobachtet werden, damit Verschlechterungen und potenzielle Auswirkungen einer Therapie früh erkannt werden und Therapieentscheidungen gegebenenfalls angepasst werden können.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseLizenz Adc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/licenseA_v1dc.rights.uri
KeywordHöhergradige Gliomedc.subject
KeywordRezidivtherapiedc.subject
KeywordRe-Radiatiodc.subject
KeywordRezidiv-Operationdc.subject
KeywordEORTC QLQ-C30/BN20dc.subject
KeywordBevacizumabdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHGlioma; Drug therapydc.subject.mesh
MeSHBevacizumabdc.subject.mesh
MeSHNeoplasm recurrence, Localdc.subject.mesh
MeSHQuality of lifedc.subject.mesh
TitleEinfluss der Art der Rezidivtherapie auf die Lebensqualität von Patienten mit höhergradigen Gliomendc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2021-10-22dcterms.dateAccepted
RefereeCoburger, Jandc.contributor.referee
RefereeLewerenz, Jandc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-41055dc.identifier.doi
PPN1787160246dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-41131-3dc.identifier.urn
GNDGliomdc.subject.gnd
GNDRezidivdc.subject.gnd
GNDChemotherapiedc.subject.gnd
GNDTemozolomiddc.subject.gnd
GNDLebensqualitätdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Neurochirurgieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Neurologieuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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