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AuthorSchirmacher, Lisadc.contributor.author
Date of accession2016-07-19T07:18:05Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-07-19T07:18:05Zdc.date.available
Year of creation2015dc.date.created
Date of first publication2016-07-19dc.date.issued
AbstractEinleitung: Die Versorgung von Demenzpatienten in Deutschland stellt insbesondere im Hinblick auf den demographischen Wandel eine Herausforderung dar. Verbesserungswürdig ist unter anderem die Diagnostik von Demenzen, welche noch häufig lückenhaft ist, jedoch die Grundlage für eine adäquate Therapie darstellt. Leitlinien bieten die Möglichkeit durch Wissensvermittlung und konkrete Handlungsempfehlungen zu einer wirksamen Versorgung beizutragen. Ihre Umsetzbarkeit in der Demenzdiagnostik wird jedoch als unzureichend eingestuft. Das Ziel dieser Arbeit lag in der Überprüfung, in wie weit die Empfehlungen der 2009 herausgegebenen S3-Leitlinie in der klinischen Praxis einer Gedächtnisambulanz umgesetzt werden und als sinnvoll zu erachten sind. Zudem soll als konkreter Verbesserungsvorschlag die Anwendung visueller Skalen in der zerebralen Bildgebung getestet werden. Methoden: Es wurde die Diagnostik von Patienten (N=158), die sich innerhalb eines Jahres (07/08-06/09) erstmalig in der Gedächtnisambulanz des Universitätsklinikums Ulm vorstellten anhand von Krankenakten und Vorbefunden erfasst und statistisch ausgewertet. Desweiteren konnte von 78 Patienten bereits extern durchgeführte zerebrale Bildgebung angefordert und bezüglich dem Vorliegen einer MTA (Medial Temporal Lobe Atrophy) und WMH (White Matter Hyperintensities) nachbefundet werden. Ergebnisse: Es zeigte sich, dass eine ausführliche Anamnese bei allen Patienten, eine klinische Untersuchung bei 68,4%, eine ausführliche neuropsychologische Untersuchung bei 97,5%, eine zerebrale Bildgebung bei 91,1%, laborchemische Untersuchungen bei 97,5% und eine Lumbalpunktion bei 50,6% der Patienten durchgeführt wurde. 64,5% hatten aufgrund ihrer Gedächtnisstörungen zuvor bereits Kontakt zu einem Facharzt. Es konnte eine gute Praxistauglichkeit der visuellen Skalen festgestellt werden und die ermittelten Grade einer MTA zeigten Zusammenhänge mit anderen kognitiven Markern (Beta-Amyloid und Tau-Protein) und kognitiven Tests. Für WMH fanden sich keine diesbezüglichen Zusammenhänge. Diskussion: Anhand dieser Arbeit konnte gezeigt werden, dass in einer Gedächtnisambulanz eine Umsetzung der in den Leitlinien gegebenen Empfehlungen möglich ist und zu einer differenzierte Diagnose führt. Visuelle Skalen bieten in erster Linie die Möglichkeit die vielversprechenden Marker MTA und WMH zu objektivieren, was zu einer besseren interdisziplinären Kommunikation beitragen kann und zukünftige Forschung zu diesem Thema erleichtert.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordHippocampusatrophiedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHDementia; Diagnosisdc.subject.mesh
MeSHHippocampus; Pathophysiologydc.subject.mesh
TitleEvaluation der leitlinienorientierten Diagnostik von Demenzen im ambulanten Bereich – Versorgungsstand und Bedeutung der einzelnen Diagnoseschrittedc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2016-06-16dcterms.dateAccepted
RefereeNagel, Gabrieledc.contributor.referee
RefereeArnim, Christine vondc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4043dc.identifier.doi
PPN1657860868dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4082-8dc.identifier.urn
GNDDemenzdc.subject.gnd
GNDHippocampusdc.subject.gnd
GNDAmbulante Behandlungdc.subject.gnd
GNDRichtliniedc.subject.gnd
GNDMedizinische Versorgungdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Neurologieuulm.affiliationSpecific
InstitutionInstitut für Epidemiologie und Medizinische Biometrieuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 14.798uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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