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AuthorWohlgemuth, Krystianedc.contributor.author
Date of accession2016-07-14T08:20:06Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-07-14T08:20:06Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
Date of first publication2016-07-14dc.date.issued
AbstractEinleitung: Die transperitoneale radikale Zystektomie mit intraperitoneal platzierter Ileumneoblase (INB) gilt als Standardverfahren. Daneben kann auch eine extraperitoneale Platzierung der INB erfolgen, entweder durch eine komplett extraperitoneale Operationstechnik oder durch sekundäre Extraperitonealisierung der Neoblase. Die vorliegende Studie vergleicht die peri- und postoperativen Ergebnisse von extraperitonealisierter und intraperitoneal platzierter INB. Methodik: Das gesamte ausgewertete Patientenkollektiv im Zeitraum von 2002 bis 2008 umfasst insgesamt 310 Personen. Die Standardtechnik kam in 47 Fällen zur Anwendung, in 231 Fällen wurde die INB extraperitonealisiert. Bei 32 Patienten konnte die Operationsmethode nicht mehr nachvollzogen werden. Beide Methoden wurden retrospektiv analysiert hinsichtlich des Auftretens von Major-Komplikationen, der Häufigkeit von Reoperationen, des Auftretens von Lymphozelen und der Dauer der postoperativen Darmmotilitätsstörung. Ergebnisse: Die postoperative Mortalität des Eingriffs lag unabhängig von der Wahl des Operationsverfahren bei 1,7% vs. 2,1% Bei Extraperitonealisierung der INB war jedoch ein Trend zu einer geringeren Reoperationsrate feststellbar (13% vs. 27,7%; p=0,073). Auch in der Häufigkeit von Lymphozelen konnte ein Trend zu einem vermehrten Auftreten bei der extraperitonealen Methode gesehen werden (15,2% vs. 8,5%; p=0,239). Bei Darmatonie, intraoperativen Blutverlust und Anastomosenleckage konnte kein Unterschied festgestellt werden. Jedoch konnte eine signifikant längere Operationsdauer bei der intraperitonealen Methode (296min. vs. 338min.; p<0,001) sowie eine signifikant kürzere Krankenhausverweildauer (30,3d vs. 26,1d; p=0,035) bei eben dieser Methode festgestellt werden. Schlussfolgerung: Es konnte keine klare Überlegenheit für eine der beiden Operationsmethoden gezeigt werden. Berücksichtigt man aber die kürzere Operationsdauer und die tendenziell seltener notwendigen Reoperationen bei der extraperitonealen Medthode, welche zusätzlich noch deutlich häufiger durchgeführte wurde, wird letztlich dieser Methode im urologisch–klinischen Alltag der Vorzug zu geben sein.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordIleum-Neoblasedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHIleum; Surgerydc.subject.mesh
MeSHUrinary bladder diseases; Surgerydc.subject.mesh
TitleBringt die Extraperitonealisierung der Ileum-Neoblase einen Vorteil bezüglich des peri- und postoperativen Outcomes im Vergleich zur transperitonealen Operationstechnik?dc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2016-06-17dcterms.dateAccepted
RefereeJentzmik, Floriandc.contributor.referee
RefereeSchwentner, Lukasdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4038dc.identifier.doi
PPN865996776dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4077-2dc.identifier.urn
GNDDünndarmblasedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Urologieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfeuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 14.782uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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