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AuthorAugenstein, Bettinadc.contributor.author
Date of accession2016-06-29T11:58:57Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-06-29T11:58:57Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
Date of first publication2016-06-29dc.date.issued
AbstractNach wie vor gilt die überwachte kardiorespiratorische Polysomnographie als Goldstandard zur Diagnostik des obstruktiven Schlafapnoesyndroms. Diese stationär durchgeführte Untersuchung ist jedoch sehr kostenintensiv und aufwendig und Kostenträger drängen darauf, die Polysomnographie durch die ambulante Polygraphie zu ersetzen. Ziel der vorliegenden Studie war es, die diagnostische Genauigkeit verschiedener ambulanter Polygraphiegeräte im Vergleich zur überwachten Polysomnographie zu evaluieren. Hierfür wurden Polysomnographiebefunde von 406 Patienten (343 Männer, 63 Frauen) aus dem eigenen Patientengut der Schlafsprechstunde der Ulmer Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde im Zeitraum von Januar 2007 bis März 2012 retrospektiv erfasst und mit den entsprechenden extern erstellten ambulanten Polgraphiebefunden verglichen. Zudem wurden die vier am häufigsten verwendeten Polygraphiegeräte jeweils separat analysiert. Sensitivität und Spezifität der ambulanten Polygraphiegeräte wurden für einen Grenzwert des AHI≥5/h berechnet. Die Analyse der Gesamtgruppe ergab eine gute Korrelation der AHI-Werte von Polygraphie und Polysomnographie mit einem Korrelationskoeffizienten von r=0,574 (p<0,001). Es ergab sich zwischen Polysomnographie und Polygraphie für den AHI eine mittlere Differenz von 6,4 (± 20,5) Ereignissen pro Stunde. Die Sensitivität der ambulanten Polygraphiegeräte lag bei 90,7 % die Spezifität bei 45,2 %. Hätte man anhand der Polygraphiebefunde eine Therapieentscheidung getroffen, so wäre in 35 Fällen (8,6 %) eine indizierte Therapie unterlassen worden. In 17 Fällen (4,2 %) wäre eine nicht erforderliche Therapie veranlasst worden. Beim Gerätevergleich zeigte sich, dass die verschiedenen Geräte eine vergleichbare diagnostische Genauigkeit aufweisen bei gleichen Messtendenzen. So ergaben sich für den AHI von Polygraphie und Polysomnographie dicht beieinanderliegende Korrelationskoeffizienten von r=0,513 (p=0,002), r=0,551 (p<0,001), r=0,605 (p<0,001) und r=0,657 (p=<0,001). Die Sensitivität der einzelnen Polygraphiegeräte reichte von 81,3 % bis 96,9 % bei einer Spezifität von 33,3 % bis 50 %. Die Ergebnisse unserer Studie weisen darauf hin, dass die ambulante Polygraphie nicht ausreicht, um ein obstruktives Schlafapnoesyndrom zuverlässig zu diagnostizieren und eine Therapieindikation zu stellen. Sie bedarf vielmehr der Absicherung durch die Polysomnographie im Schlaflabor, um vor allem bei grenzwertigen Befunden eine korrekte Diagnose und Therapieeinleitung sicherzustellen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordPolygraphiedc.subject
KeywordDiagnostikdc.subject
KeywordAHIdc.subject
KeywordObstruktives Schlafapnoesyndromdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHPolysomnographydc.subject.mesh
MeSHSleep apnea, obstructive; Diagnosisdc.subject.mesh
TitleDiagnostische Genauigkeit ambulanter Polygraphiegeräte im Vergleich zur stationären Polysomnographie im klinischen Alltagdc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2016-05-13dcterms.dateAccepted
RefereeLindemann, Jörgdc.contributor.referee
RefereeAdolph, Oliverdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4022dc.identifier.doi
PPN864297157dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4061-1dc.identifier.urn
GNDPolygrafdc.subject.gnd
GNDPolysomnographiedc.subject.gnd
GNDSchlaflabordc.subject.gnd
GNDSchlafapnoedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkundeuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Anästhesiologieuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 14.741uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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