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AuthorSigler, Christinadc.contributor.author
Date of accession2016-06-17T07:57:14Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-06-17T07:57:14Zdc.date.available
Year of creation2015dc.date.created
Date of first publication2016-06-17dc.date.issued
AbstractDie vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Lokalanästhesie im zahnmedizinischen Bereich. Sie soll die Fragen und Probleme aufzeigen, die sich bei der Anwendung von vier verschiedenen lokalanästhetischen Lösungen ergeben und darstellen, ob das Instrument der Beratung sinnvoll und notwendig ist. Dabei wurden 151 „Anfragen zu Lokalanästhetika“ erfasst und ausgewertet. Diese wurden durch Zahnärzte, Apotheken und Dental Depots gestellt. Zudem war von Interesse, inwieweit sich die aufgeworfenen Fragen mittels Informationen aus der Rote Liste® und aus der Packungsbeilage hätten beantworten lassen. Dabei zeigte sich, dass von Zahnärzten mit 92 Anfragen (n=151) das Gros der Anfragen eingingen, von Apotheken wurden 50 Anfragen (n=151) und von Depots lediglich 9 Anfragen (n=151) gestellt. Das größte Interesse war an den Inhaltsstoffen zu verzeichnen, mit etwas mehr als der Hälfte 50,2% (n=76), gefolgt von der Indikation 17,2% (n=26) und der Handhabung 14,6% (n=22). An Neben- und Fehlwirkungen waren 9,9% (n=15) interessiert, bei der Wirkdauer waren es 4% (n=6). Nur ein geringes Interesse zeigte sich an den Themen der Wechselwirkungen und der Schwangerschaft mit jeweils nur 2% (n=3) der Anfragen. Dabei gestaltet sich die Tatsache, dass es nur ein geringes Allergierisiko bei lokalanästhetischen Lösungen gibt insofern interessant, weil es zum Thema der Inhaltsstoffe etwas mehr als die Hälfte der Anfragen gab. Der mit nur 2% (n=3) geringster Anteil der Anfragen zum Thema Wechselwirkungen ist daher überraschend, da das Risiko der Wechselwirkungen besonders bei älteren Patienten erhöht ist, auch bedingt durch mögliche Allgemeinerkrankungen und Multimedikationen. Dennoch waren etwas mehr als ein Viertel der Anfragen 25,2% (n=38) weder mit der Roten Liste® noch mit der Packungsbeilage zu beantworten. Diese Tatsache zeigt, wie wichtig das Instrumente der Beratung durch eine Informationsbeauftragten ist. Nicht nur, weil dies gesetzliche Vorgabe ist, sondern auch zur Patientensicherheit enormen Beitrag leistet ist dieser Service äußerst sinnvoll. Zudem zeigt die Häufigkeit der Annahme dieses Services seine Notwendigkeit. Dem sollte Rechnung getragen werden, indem diese Beratung in selbiger Form weitergeführt wird. Zudem sollte die postuniversitäre Weiterbildung bezüglich Lokalanästhetika gefördert werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordLokalanästhetika dentaldc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHAnesthetics, localdc.subject.mesh
MeSHAnesthesis, dentaldc.subject.mesh
TitleAnfragen zu Lokalanästhetika: Analyse der Anfragen zu Lokalanästhetika in Deutschland von 2003 - 2012dc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2016-04-28dcterms.dateAccepted
RefereeGeibel, Margrit-Anndc.contributor.referee
RefereeMuth, Claus-Martindc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3996dc.identifier.doi
PPN1657260844dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4035-7dc.identifier.urn
GNDLokalanästhetikumdc.subject.gnd
GNDZahnmedizindc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgieuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 14.729uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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