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AuthorHrusa, Beatricedc.contributor.author
Date of accession2016-06-06T08:47:33Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-06-06T08:47:33Zdc.date.available
Year of creation2015dc.date.created
Date of first publication2016-06-06dc.date.issued
AbstractDa man in der modernen konservierenden Zahnheilkunde stets bestrebt ist, eigene Zähne so lange wie möglich zu erhalten, greifen Behandler auf verschiedenste Arten der Restauration von zerstörten Zähnen zurück. Diese reichen von einfachen adhäsiven und nicht-adhäsiven Füllungen über laborgefertigte indirekte Restaurationen wie Inlays und Teilkronen bis hin zu Vollkronen. Bei der Entscheidung kommt es auf das Ausmaß der Zerstörung der klinischen Krone und die noch vorhandene gesunde Zahnhartsubstanz an. Oft besteht die Möglichkeit der Zahnerhaltung nur noch darin, eine Wurzelkanalbehandlung mit anschließender postendodontischer Versorgung durchzuführen. Das Ziel der vorliegenden In-vitro-Studie war es herauszufinden, welchen Einfluss das Material eines Wurzelstiftes bzw. unterschiedliche Befestigungsmethoden auf die Frakturfestigkeit wurzelkanalbehandelter Zähne unter klinisch simulierter Belastung zu testen. Ebenso sollte festgestellt werden, ob die mit den verschiedenen Restaurationssystemen versorgten Zahnwurzeln genauso stabil sind wie unbehandelte Zähne. Überprüft wurden Glasfaserstifte (Dentin Post Coated, #70) und Titanstifte (ER Kopfstift, #70), die jeweils adhäsiv mit dem Material (DentinBond und DentinBuild) und konventionell (Harvard Zement) eingesetzt wurden. Für die Studie wurden 90 unbeschadete, extrahierte, humane, seitliche obere Schneidezähne verwendet, die auf eine einheitliche Länge von 13mm gekürzt wurden. Die Probenzähne wurden zufällig in fünf Versuchsgruppen (jeweils n=18) aufgeteilt, wobei es sich bei Gruppe 5 um unbehandelte Wurzeln handelte. Nach der Wurzelkanalaufbereitung und Stiftinsertion erfolgte die Lagerung der Proben für 24 h in demineralisiertem Wasser bei einer Temperatur von 37°C. Um eine thermische Belastung zu simulieren, wurden die Wurzeln nach der Wasserlagerung einem Thermocycling (Haake W15; Willitec, Gräfelfing) ausgesetzt (1500 x 5°C / 55°C) und danach im Staircase-Verfahren (6 Stufen, 25-150N, jeweils 20.000 Zyklen) in einem Kausimulator dynamisch belastet. Anschließend erfolgte die lichtmikroskopische Inspektion der Wurzeln auf eventuelle Schäden. Nachfolgend wurden die Wurzeln in einer Universal-Prüfmaschine bis zum Bruch belastet (bei 1mm Vorschub pro Minute), was in einem Kraft-Weg-Diagramm aufgezeichnet wurde. Die statistische Auswertung erfolgte anhand von einer Varianzanalyse bezüglich der Mittelwerte der Frakturfestigkeit und mit nicht-parametrischen Tests zum Vergleich der Schadensmuster in den Versuchsgruppen untereinander. Da es in der Gruppe der unbehandelten Zähne die wenigsten Schäden gab, kann man davon ausgehen, dass es sinnvoll ist, soviel Restdentin wie möglich zu erhalten, um die Stabilität der Zähne nicht zu gefährden. Die Studie zeigt, dass eine unterkritische Dauerbelastung Mikroschäden an Zahnwurzeln hervorrufen kann. Ebenso ist das Risiko für Mikroschäden an Zahnwurzeln nach endodontischer Behandlung eher gegeben als an unbehandelten Zähnen. Eine Restitutio ad integrum gelang mit Blick auf die Vermeidung von Mikrodefekten mit keiner der untersuchten Stiftversorgungen. Auch die adhäsive Befestigung von Glasfaserstiften reduziert das Risiko für Mikroschäden nur geringfügig. Eine konventionelle Befestigung von Glasfaserstiften ist nicht zu empfehlen. Insgesamt scheint es weniger bedeutsam zu sein, welche Art der postendodontischen Stiftversorgung verwendet wird. Wurzelfrakturen infolge einer überkritischen Belastung scheinen unabhängig von der Art der Stiftversorgung aufzutreten. Jedoch liefert die vorliegende Studie diskrete Hinweise darauf, dass adhäsiv befestigte FRC-Stifte über gewisse Vorteile gegenüber den anderen untersuchten Stiftversorgungen verfügen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordWurzelfrakturendc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHTooth rootdc.subject.mesh
MeSHTooth fracturesdc.subject.mesh
MeSHDental pinsdc.subject.mesh
TitleEinfluss konventionell und adhäsiv befestigter Wurzelstifte aus Metall und faserverstärktem Komposit (FRC) auf das Bruchlastverhalten von Zahnwurzelndc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2016-04-28dcterms.dateAccepted
RefereeHaller, Bernddc.contributor.referee
RefereeIgnatius, Anitadc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3982dc.identifier.doi
PPN861528603dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4021-9dc.identifier.urn
GNDWurzelstiftdc.subject.gnd
GNDZahnwurzeldc.subject.gnd
GNDBruchlastdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Institut für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanikuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 14.706uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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