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AuthorBraunger, Carinadc.contributor.author
AuthorKubiak, Ninadc.contributor.author
AuthorHuonker, Martindc.contributor.author
AuthorMüller, Gottfrieddc.contributor.author
AuthorWietersheim, Jörn vondc.contributor.author
AuthorOster, Jörgdc.contributor.author
Date of accession2016-03-16T08:37:29Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-16T08:37:29Zdc.date.available
Year of creation2013dc.date.created
AbstractZiel war es, die Akzeptanz und Wirksamkeit von zwei Behandlungsbedingungen zu vergleichen, in denen Patienten nach Abschluss einer Rehabilitationsmaßnahme entweder über Einzelgespräche in der Klinik ("Face-to-Face", n = 47) oder über Telefongespräche (n = 92) in je 2 - 4 Kontakten begleitet wurden. Eine Kontrollgruppe (n = 62) erhielt keine zusätzliche Nachsorgebehandlung. In einer prospektiven, kontrollierten und randomisierten Längsschnittstudie wurden die Daten in Form von schriftlichen und telefonischen Befragungen an vier Messzeitpunkten (Reha-Beginn, Reha-Ende, drei Monate nach Entlassung, neun Monate nach Entlassung) erhoben. Umgesetzt wurde die Studie in der psychosomatischen Abteilung der Rehabilitationsklinik Schloss Bad Buchau. Die Wirksamkeit der Nachsorge wurde zum einen über standardisierte Messinstrumente zur Symptombelastung (SCL-90-R) und zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität (SF-12) geprüft, zum anderen wurde ein Fragebogen zur Erfassung der sozialmedizinischen Entwicklung eingesetzt. Die Teilnahmequote fiel mit 25 Prozent gering aus. Unter den Nachsorgeteilnehmern fand die Studie jedoch hohe Akzeptanz. Drei Monate nach Entlassung wiesen die Teilnehmer aus den Interventionsgruppen einen signifikant geringeren Anteil an Arbeitslosigkeit auf als die Teilnehmer aus der Kontrollgruppe. Im Einzelvergleich erzielte die Face-to-Face-Nachsorge den stärksten Effekt. Die Interventionsgruppe war neun Monate nach Reha-Ende signifikant erfolgreicher in der Umsetzung empfohlener Maßnahmen wie ambulante Psychotherapie, Sport und Bewegung sowie anderen gesundheitsbezogenen Maßnahmen. Zudem blieb das körperliche Wohlbefinden der Teilnehmer der Interventionsgruppe im Katamnesezeitraum stabil, während es in der Kontrollgruppe stetig absank. Insgesamt sprechen die Ergebnisse für eine gute Akzeptanz und Wirksamkeit des Nachsorgeprogramms. Die Face-to-Face-Nachsorge erzielte dabei eine größere Wirkung als die Telefonnachsorge.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (ohne Print-On-Demand)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_opod_v1dc.rights.uri
KeywordVersorgungsforschungdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHRehabilitationdc.subject.mesh
TitleWirksamkeit und Akzeptanz von Nachsorgegesprächen via Telefon und Face-to-Face-Kontakten nach der stationären psychosomatischen Rehabilitationdc.title
Resource typeBerichtdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3915dc.identifier.doi
PPN1653596600dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-98737dc.identifier.urn
GNDNachsorgedc.subject.gnd
GNDPsychosomatikdc.subject.gnd
GNDPsychosomatische Krankheitdc.subject.gnd
InstitutionUKU. Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapieuulm.affiliationSpecific
Date of activation2015-12-23T11:22:54Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID9873uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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