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AuthorHasan, Mohammed Askerdc.contributor.author
Date of accession2021-08-10T09:35:30Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2021-08-10T09:35:30Zdc.date.available
Year of creation2020dc.date.created
Date of first publication2021-08-10dc.date.issued
AbstractMitralklappen-Insuffizienzen zählen mit einer Prävalenz von 1,7% zu den häufigen Herzklappenfehlern, die sowohl angeboren als auch erworben sein können. Aufgrund der hohen epidemiologischen Bedeutung gehört die Versorgung von Patienten mit Mitralklappen-Insuffizienz sowohl aus medizinischer und pflegerischer als auch aus gesundheitswissenschaftlicher und gesundheitsökonomischer Perspektive zu den großen Herausforderungen der Gesundheitssysteme in den westlichen Industrienationen. Bis vor wenigen Jahren stellten die medikamentöse Therapie und die chirurgische Therapie in Form einer Mitralklappenrekonstruktion oder eines Klappenersatzes die einzigen Therapieoptionen dar. Erst seit wenigen Jahren kommen minimalinvasive und kathetherinterventionelle Verfahren auch bei der Behandlung der Mitralinsuffizienz zum Einsatz. Dabei findet aktuell auch die MitraClip®-Implantation in der klinischen Routine Anwendung. Die Wirksamkeit des Verfahrens wurde dabei im Rahmen der EVERESTII Studie (EVEREST= Endovascular Valve Edge-to-Edge Repair Study) nachgewiesen (Feldman et al. 2011; Glower et al. 2012), weitere Vergleichsstudien sind jedoch selten, weswegen der Wissenstand zur Versorgungsqualität begrenzt ist. Ziel der vorliegenden Dissertation wird daher sein, die interventions-relevanten Daten von n=96 Patienten mit Mitralklappen-Insuffizienz, bei denen im Herz- und Gefäßzentrums Oberallgäu-Kempten eine perkutane Mitralklappenrekonstruktion mittels MitraClip® durchgeführt wurde, mit den Daten der EVERESTII-Studie zu vergleichen. Festgehalten werden soll dabei aus Gründen der Qualitätssicherung auch, wie sich Versorgungsqualität und Machbarkeit der Intervention im ländlichen Raum ohne herzchirurgische Abteilung gestalten. Im 12-monatigen Follow-up kann von einer hohen Effektivität und Sicherheit des Verfahrens ausgegangen werden: Die Reduktionsrate an Patienten, bei denen auch postinterventionell noch MI-Grad 3 oder 4 bestand, war signifikant größer als im Kontrollkollektiv und auch höher als in der Literatur. Insgesamt konnte bei 98% der Patienten eine Besserung des Schweregrades herbeigeführt werden. Die Mortalität war mit 20% zwar höher als im Kontrollkollektiv, erscheint jedoch im Kontext des hohen Lebensalters der Patienten von knapp 80 Jahren im Durchschnitt erklärbar. Festgehalten werden kann, dass das Verfahren für alte, multimorbide Patienten mit hohem Operationsrisiko ein hohes Maß an Sicherheit und Effektivität beinhaltet und sich die guten Ergebnisse des EVERESTII-Studie auch in anderen Kollektiven reproduzieren lassen. Die Forschung ist aufgerufen, entsprechende Studien mit größeren Patientenkollektiven zu wiederholen, um die Generalisierbarkeit der Ergebnisse zu erhöhen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseCC BY 4.0 Internationaldc.rights
Link to license texthttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/dc.rights.uri
KeywordPerkutane Klappenrekonstruktiondc.subject
KeywordMitralklappeninsuffizienzdc.subject
KeywordMitraclipdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHMitral valve insufficiencydc.subject.mesh
MeSHHeart valve prosthesisdc.subject.mesh
TitlePerkutane Mitralklappenrekonstruktion mit MitraClip Edge-to-Edge bei Patienten mit höhergradiger Mitralklappen-Insuffizienz: Retrospektive Analyse der Mitra-Clip-Implantation im Herz- und Gefäßzentrum Oberallgäu-Kemptendc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2021-04-13dcterms.dateAccepted
RefereeTorzewski, Jandc.contributor.referee
RefereeRücker, Frankdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-38505dc.identifier.doi
PPN1766114008dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-38581-8dc.identifier.urn
GNDHerzklappenplastikdc.subject.gnd
GNDMitralinsuffizienzdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionKlinikum Kempten Oberallgäu gGmbHuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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