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AuthorChristow, Hannesdc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T10:43:08Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T10:43:08Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
AbstractBereits in der Vergangenheit konnten durch unsere und andere Arbeitsgruppen rekombinante Fusionsproteine basierend auf clostridialen Toxinen hergestellt werden. Diese machten eine genauere Charakterisierung der kleinen Rho-GTPasen sowie einen Transport von Fusionsproteinen durch die Nutzung der Aufnahmemechanismen durch Endozytose und folgender Translokation in das Zytosol möglich. Die Herstellung neuer Fusionsproteine stellt jedoch eine jeweils sehr zeitintensive Arbeit dar und ist auf Proteine als „Frachtgut“ beschränkt. Um eine erweiterte Nutzung im Sinne weiterer Charakterisierungen, aber auch der medizinischen Anwendung zu gewährleisten, ist deshalb die Herstellung universeller Transportsysteme von großem Interesse. Eine Koppelung der Toxine / Exoenzyme an Streptavidin, welches hochkovalent das Vitamin Biotin bindet, stellt dabei eine vielversprechende Lösung für den Transport verschiedenster biotinylierter Liganden in verschiedene Zellen dar. Ziel dieser Arbeit war es, ein spezifisches Transportsystem für Monozyten / Makrophagen, basierend auf dem enzymatisch inaktiven clostridialen Exoenzym C3bot1E174Q, herzustellen. C3bot1E174Q wird spezifisch in Monozyten / Makrophagen internalisiert und wurde zunächst genetisch an Streptavidin fusioniert. Nach erfolgreicher Expression und Aufreinigung konnte in der weiteren Charakterisierung der Bindungsnachweis von Biotin an das Transportsystem erbracht werden. Zellgängigkeit und Transportfähigkeit einer molekularen Fracht in Form von Biotin-Fluorescein in eukaryote Zellen konnte nachgewiesen werden. Es konnte mit dieser Arbeit die Grundlage für weiterführende Untersuchungen des neuartigen Transportsystems C3bot1E174Q-Streptavin gelegt werden. So besteht die Möglichkeit zur Anwendung in der experimentellen Makrophagen-Forschung und Zellbiologie. Darüber hinaus ist eine zukünftige medizinische Anwendbarkeit des hier etablierten Systems in Makrophagen-assoziierten Erkrankungen nach weiterführenden Untersuchungen denkbar.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordC3 Toxindc.subject
KeywordTransportsystemdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHADP ribose transferasesdc.subject.mesh
MeSHBacterial toxinsdc.subject.mesh
MeSHBiotindc.subject.mesh
TitleEtablierung eines neuartigen, selektiven Transportsystems für Makrophagen und Monozyten basierend auf dem clostridialen Exoenzym C3bot und Streptavidindc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3818dc.identifier.doi
PPN850941741dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-99914dc.identifier.urn
GNDBakteriengiftdc.subject.gnd
GNDClostridium botulinumdc.subject.gnd
GNDMakrophagedc.subject.gnd
GNDMonozytdc.subject.gnd
GNDNAD-ADP-Ribosyltransferasedc.subject.gnd
GNDRekombinantes Proteindc.subject.gnd
GNDStreptavidindc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2016-03-07T16:12:46Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 620uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID9991uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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