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AuthorKranz, Lisadc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T10:43:07Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T10:43:07Zdc.date.available
Year of creation2014dc.date.created
AbstractHintergrund: Die Omega-6-Fettsäuren werden in molekulargenetischen Studien und Tierstudien als potenter Stimulator der Adipogenese und die Omega-3-Fettsäuren werden als Inhibitoren des Wachstums des Fettgewebes diskutiert. Fragestellung: Ein Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die natürliche Fettsäurezusammensetzung der Muttermilch und den Zusammenhang zwischen dem Gehalt einzelner PUFA (polyunsaturated fatty acids) und dem mittleren BMI im Kindesalter zu untersuchen. Dabei wurde die Hypothese aufgestellt, dass ein hoher Gehalt an n-6-PUFA in der Muttermilch mit einem höheren mittleren BMI im Kindesalter verbunden ist. Ein hoher Gehalt an n-3-PUFA hingegen mit einem niedrigeren mittleren BMI assoziiert ist. Methoden: Untersucht wurde die Hypothese in der Ulmer Kinderstudie, eine prospektive longitudinale Geburtskohorte. Die Rekrutierung der Studienteilnehmer erfolgte zwischen November 2000 und November 2001 (n=1066). Die Studie wurde nach 6 Wochen, 6 Monaten, 1, 2, 3, 4, 6 und 8 Jahren mittels Fragebögen nachbeobachtet. Das Körpergewicht und die Körperhöhe des Kindes wurde standardisiert gemessen und der BMI (kg/m²) berechnet (8-Jahres-Follow-up, n= 536). Muttermilchproben wurden 6 Wochen und 6 Monate nach der Geburt gewonnen und die Fettsäurezusammensetzung mittels Hochdruckflüssigkeitschromatographie analysiert. Ergebnisse: Der Gehalt an Alpha-Linolensäure in der Muttermilch nach 6 Monaten korrelierte positiv mit dem BMI des Kindes im Alter von 2 (r=0,16), 6 (r=0,15) und 8 Jahren (r=0,16). Der Gesamtgehalt an n-6-PUFA (r=0,16) korrelierte positiv mit dem BMI des Kindes im Alter von 2 Jahren und Gamma-Linolensäure (r=0,16) mit dem BMI des Kindes im Alter von 4 Jahren. (Muttermilchprobe nach 6 Monaten) Schlussfolgerung: Die Ergebnisse waren hinsichtlich der aufgestellten Hypothese uneinheitlich und die Assoziationen schwach. Scheinbar sind Ergebnisse, die in molekulargenetischen Studien oder Tierstudien gewonnen wurden, nur begrenzt auf den Menschen übertragbar.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (ohne Print-On-Demand)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_opod_v1dc.rights.uri
KeywordAdipositasdc.subject
KeywordGewichtsentwicklungdc.subject
KeywordMehrfach ungesättigte Fettsäurendc.subject
KeywordUlmer Kinderstudiedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHBreast feedingdc.subject.mesh
MeSHFatty acids, unsaturateddc.subject.mesh
MeSHWeight gaindc.subject.mesh
TitleZusammenhang zwischen dem Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Muttermilch und der Gewichtsentwicklung von Kindern bis zum 8. Lebensjahrdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3809dc.identifier.doi
PPN848913760dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-99631dc.identifier.urn
GNDFettsäurendc.subject.gnd
GNDFettsuchtdc.subject.gnd
GNDStillendc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2016-02-29T16:53:14Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 14.611uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID9963uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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