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AuthorMochar, Nadinedc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T10:43:01Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T10:43:01Zdc.date.available
Year of creation2014dc.date.created
AbstractProinsulin, ein wichtiges Autoantigen für die Entstehung des Typ 1 Diabetes mellitus (T1DM), wird von antigenpräsentierenden Zellen (APCs) aufgenommen und von Cathepsinen gespalten. Die resultierenden Peptide werden auf Haupthistokompatibilitätskomplexe (MHC) II geladen, zur Oberfläche transportiert und dort bestimmten T-Helfer-Zellen, sogenannte diabetogene T Zellen, präsentiert. Die Aktivierung dieser diabetogenen T-Zellen führt zur Sekretion von Zytokinen, welche mitursächlich für die Zerstörung von ß-Zellen im Pankreas und der Entstehung eines T1DM sind. P21 (QCCTSICSLYQLENYCN), ein Peptid des Proinsulins, ist bereits als ein humanes T-Zell-Epitop beschrieben, welches diabetogene T-Zellen aktiviert. In dieser Arbeit wurde untersucht, ob der spezifische Austausch von Aminosäuren dieses T-Zell-Epitops vor Zerstörung durch Cathepsine schützt. Hergestellt wurden diese veränderten Peptidliganden (APLs), indem potentielle Cathepsin-Schnittstellen durch bestimmte Aminosäuren ausgetauscht wurden. Anschließend wurden die so generierten proteaseresistente APLs (prAPLs) mit Hilfe eines spezifischen T-Zell-Assays getestet, um festzustellen, ob diese prAPLs in der Lage wären, das Zytokinprofil (TNF-alpha, IFN-gamma, IL-6, IL-17, TGF-beta 1) zu verändern. Dabei wurden periphere mononucleären Zellen des Blutes (PBMCs) von T1DM-, T2DM-Patienten oder gesunden Kontrollprobanden mit verschiedenen prAPLs inkubiert und die Zytokinsekretion über ELISA detektiert. Die Sekretion der Zytokine variierte abhängig von den Donoren, jedoch konnte keine gemeinsame signifikante Veränderung im Zytokinprofil festgestellt werden. Besonders auffallend war, dass eines der prAPLs (P21 Mu3) die Sekretion von IFN-gamma von PBMCs der Kontrollprobanden induzierte, welches zumindest für die Aktivierung von diabetogenen T-Zellen und daher zur Untersuchung deren Eigenschaften Verwendung finden könnte. Des Weiteren war P21 Mu3 zu 30 % vor proteolytischem Verdau geschützt und kann somit die Basis für weitere prAPLs dienen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (ohne Print-On-Demand)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_opod_v1dc.rights.uri
KeywordIFN-gammadc.subject
KeywordIL-17dc.subject
KeywordProtease resistant altered peptide ligandsdc.subject
KeywordProteaseresistente Peptidligandendc.subject
KeywordTGF-betadc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHDiabetes mellitus, type 1dc.subject.mesh
MeSHInterleukin-6dc.subject.mesh
MeSHTumor necrosis factorsdc.subject.mesh
TitleEinflussnahme von proteaseresistenten Peptidliganden auf die T-Zell-vermittelte Immunantwort im Kontext des Typ 1 Diabetes Mellitusdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3782dc.identifier.doi
PPN846701766dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-98990dc.identifier.urn
GNDAutoimmunitätdc.subject.gnd
GNDMHCdc.subject.gnd
GNDTumor-Nekrose-Faktor <alpha>dc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2016-01-25T14:47:40Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 14.535uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID9899uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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