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AuthorBäurle, Franziskadc.contributor.author
Date of accession2021-06-15T07:27:41Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2021-06-15T07:27:41Zdc.date.available
Year of creation2019dc.date.created
Date of first publication2021-06-15dc.date.issued
AbstractDie diabetische Retinopathie (DR) ist eine der Haupterblindungsursachen weltweit. In ihrer Diagnostik wird seit langem die Fluoreszein Angiographie (FA) als bewährte Methode eingesetzt. Seit wenigen Jahren steht nun zusätzlich die Optische Kohärenztomographie Angiographie (OCTA) zur Verfügung, die in der Lage ist, das retinale Gefäßsystem dreidimensional zu rekonstruieren und in einzelnen zweidimensionalen Schichten darzustellen. In dieser Studie wurde ein Methodenvergleich zwischen der etablierten FA und der neuen, nicht-invasiven OCTA in Augen mit DR vorgenommen. Ziel war es, zu ermitteln, wie hoch die quantitative Übereinstimmung der Methoden bezüglich der Flächen der foveal-avaskulären Zone (FAZ) und der Neovaskularisationen (NV) sowie der Anzahl an Mikroaneurysmen (MA) ist, da dies für die DR relevante pathologische Befunde sind. Insgesamt konnten 60 Augen untersucht werden. Es wurden zunächst kongruente Ausschnitte der entsprechenden „region of interest“ desselben Auges von jeweils FA und OCTA für die Auswertungen erstellt. Zur Ermittlung der Flächen wurden die Grenzen der FAZ und der NV manuell nachgefahren und der Flächeninhalt mithilfe einer Software gemessen. Ebenso wurden die MA von zwei erfahrenen, unabhängigen Untersuchern markiert und gezählt. Die Ergebnisse wurden anschließend miteinander verglichen. Zur Einschätzung der Übereinstimmung wurde der Bland-Altman-Plot als statistische Methode der Wahl herangezogen. Zusätzlich zu dem quantitativen Vergleich führten die beiden Untersucher eine subjektive Bewertung der beiden Methoden hinsichtlich ihrer Beurteilbarkeit von jeweils FAZ und MA durch. Beim Vergleich der Flächen von FAZ und NV zeigte sich eine insgesamt sehr gute Übereinstimmung zwischen den Methoden. Aufgrund der äußerst detaillierten Darstellung der FAZ in der OCTA wurde diese zudem von beiden Untersuchern unabhängig voneinander für die Beurteilung der FAZ favorisiert. Auch die NV werden von der OCTA in größerer Genauigkeit als von der FA und ohne maskierende Leckage dargestellt. Für die MA ergab sich eine deutlich schlechtere Übereinstimmung zwischen FA und OCTA. Es fiel eine Abweichung in Anzahl und Lokalisation der MA auf. Obwohl die Interobserver Variabilität innerhalb beider Methoden hoch war, bevorzugten beide Untersucher unabhängig voneinander die FA zur Auswertung der MA, da diese sich in der FA sicherer identifizieren ließen. Insgesamt legen die Ergebnisse dieser Arbeit nahe, dass die OCTA mit ihrer detaillierten Darstellung der vaskulären Strukturen sehr gut dafür geeignet ist, Beschaffenheit und Größe von FAZ und NV zu beurteilen. Da auch eine Quantifizierung dieser und weiterer Parameter möglich ist, ist sie der FA in dieser Hinsicht überlegen und bietet für die Zukunft weitere Möglichkeiten für Diagnostik und Verlaufskontrolle der DR. Besonders als Screening Instrument weist die OCTA großes Potential auf. In Bezug auf die Detektion und Beurteilung von MA ergeben sich allerdings Defizite. Dort sind Verbesserungen nötig, um mehr Sicherheit in der Darstellung und Befundung der MA zu gewährleisten und die FA verbleibt hierfür als die geeignetere Methode. Der komplementäre Einsatz beider Verfahren stellt zum jetzigen Zeitpunkt den bestmöglichen diagnostischen Ansatz für Patienten mit DR dar.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordAugenheilkundedc.subject
KeywordOptische Kohärenztomographie Angiographiedc.subject
KeywordFluoreszein Angiographiedc.subject
KeywordDiabetische Retinopathiedc.subject
KeywordFoveal-avaskuläre Zonedc.subject
KeywordMikroaneurysmendc.subject
KeywordNeovaskularisationendc.subject
KeywordVergleichdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHTomography, Optical coherencedc.subject.mesh
MeSHFluorescein angiographydc.subject.mesh
MeSHDiabetic retinopathydc.subject.mesh
MeSHMicroaneurysmdc.subject.mesh
MeSHRetinal neovascularizationdc.subject.mesh
TitleVergleich von Befunden der Fluoreszein Angiographie und der Optischen Kohärenztomographie Angiographie in Augen mit diabetischer Retinopathiedc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2021-04-16dcterms.dateAccepted
RefereeLang, Gabrieledc.contributor.referee
RefereeWagner, Martindc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-38015dc.identifier.doi
PPN1760449911dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-38077-9dc.identifier.urn
GNDOptische Kohärenztomografiedc.subject.gnd
GNDFluoresceindc.subject.gnd
GNDRetinopathia diabeticadc.subject.gnd
GNDAngiogenesedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Augenheilkundeuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin Iuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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