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AutorFeder, Elfriede Luisedc.contributor.author
Aufnahmedatum2016-03-15T10:43:00Zdc.date.accessioned
In OPARU verfügbar seit2016-03-15T10:43:00Zdc.date.available
Jahr der Erstellung2014dc.date.created
ZusammenfassungEinleitung: Inguinale Abszesse bei Drogenabhängigen und deren Gefäßkomplikationen sind gefürchtete Krankheitsbilder, für die es bisher kein einheitliches Therapiekonzept gibt. Methodik: Es werden die Ergebnisse der in den Jahren 2004 bis 2011 behandelten Drogenkonsumenten retrospektiv aufgearbeitet, mit der vorliegenden Literatur verglichen und daraus ein geeigneter Behandlungsalgorithmus abgeleitet. Ergebnisse: Insgesamt wurden 17 tiefe Leistenabszesse bei 15 Patienten behandelt. Bei 11 war eine Hepatitis C nachweisbar. Präoperativ erfolgte bei allen eine Duplexsonografie, viermal eine Röntgenübersicht und in 11 Fällen eine Angio-CT. In 6 Fällen lag keine Gefäßkomplikation vor, bei 4 bestand eine septisch venöse Komplikation und bei 7 eine arterielle Gefäßarrosion. Viermal waren Nadelfragmente im Abszessbereich. Die Basisbehandlung bestand aus Abszesseröffnung, Exploration der Femoralgefäße und offener Wundbehandlung. Bei 6 Patienten erfolgte eine biologische Sicherung mittels Sartoriusverschiebeplastik. Eine Vacoseal-Therapie fand in 11 Fällen und bei 6 eine Deckung mit Spalthaut statt. Bei den 4 Patienten mit tiefer venöser Beteiligung erfolgten in 2 Fällen eine venöse Thrombektomie und einmal die Ligatur des arrodierten Venenareals. Bei den 7 arteriellen Läsionen erfolgten einmal eine primäre Ligatur, sechsmal eine primäre Gefäßrekonstruktion durch 4 tiefe Veneninterponate, eine Venenpatchplastik sowie ein Obturatorbypass. In 3 Fällen trat postoperativ eine septische Arrosionsblutung auf, die bis auf einen ligiert wurde. Vier Rekonstruktionen blieben dauerhaft offen. Im Gesamtkollektiv erfolgten 40 Wundrevisionen bei einer mittleren Verweildauer von 30 Tagen. Es war keine Amputation notwendig. Ein Patient verstarb im septischen Multiorganversagen. Schlussfolgerung: Neben der Beseitigung von komplizierten, septisch venösen Thrombosen ist die Korrektur arterieller Blutungen durch tiefe Veneninterponate aussichtsreich. Eine primäre Ligatur ist vertretbar.dc.description.abstract
Sprachededc.language.iso
Verbreitende StelleUniversität Ulmdc.publisher
LizenzStandarddc.rights
Link zum Lizenztexthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
SchlagwortInguinaler Abszessdc.subject
DDC-SachgruppeDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHSubstance-related disordersdc.subject.mesh
TitelBehandlungsstrategien und Ergebnisse bei injektionsassoziierten inguinalen Abszessen bei Drogenabhängigendc.title
RessourcentypDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3775dc.identifier.doi
PPN45440056Xdc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-98866dc.identifier.urn
GNDAneurysma spuriumdc.subject.gnd
GNDDrogenabhängigkeitdc.subject.gnd
FakultätMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Datum der Freischaltung2016-01-19T09:21:04Zuulm.freischaltungVTS
Peer-Reviewneinuulm.peerReview
Signatur DruckexemplarW: W-H 14.534uulm.shelfmark
DCMI MedientypTextuulm.typeDCMI
VTS-ID9886uulm.vtsID
KategoriePublikationenuulm.category


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