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AuthorBaldas, Eva-Mariadc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T10:42:45Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T10:42:45Zdc.date.available
Year of creation2014dc.date.created
AbstractDie vorliegende Pilotstudie hatte das Ziel, erste Einblicke in sozial kognitive Fertigkeiten von manifesten Huntington Patienten zu erhalten. Diese Fragestellung basierte zum einen auf Modellvorstellungen von Alexander Todorov und zum anderen auf bereits bekannten Einbußen in der Emotionserkennung bei Huntington Patienten. Alexander Todorov vertritt die Meinung, dass die Einschätzung eines unbekannten Gegenübers anhand zweier Dimensionen erfolgt: Valenz und Dominanz. Insbesondere die Beurteilung der Valenz, welche vor allem durch die Dimension der Vertrauenswürdigkeit gekennzeichnet ist, scheint darüber hinaus auf Gesichtsausdrücken zu basieren, die emotionalen Ausdrücken ähneln. Die vorliegende Studie konnte zeigen, dass ein Teil der Huntington Patienten merkliche Schwierigkeiten im Erkennen von Vertrauenswürdigkeit und Dominanz aufweist. Ein anderer Teil der Huntington Patienten ist hierin jedoch gänzlich unbeeinträchtigt. Die im Erkennen von Vertrauenswürdigkeit und Dominanz beeinträchtigten Huntington Erkrankten zeigten neben Defiziten im Erkennen negativ besetzter Basisemotionen auch Einbußen in der Wahrnehmung positiv besetzter Basisemotionen. Neben diesen schwerwiegenderen Emotionserkennungsdefiziten waren sie auch motorisch und kognitiv stärker von der Huntington Erkrankung betroffen. Die Ursache hierfür könnte in der Entwicklungsbiologie der Huntington Erkrankung liegen. Die Tatsache, dass es Huntington Patienten gibt, die zwar Defizite in der Emotionserkennung aufweisen, aber nichtsdestotrotz Vertrauenswürdigkeit und Dominanz richtig wahrnehmen können, widerspricht einem linearen Zusammenhang zwischen Emotionserkennung und Vertrauenswürdigkeit/ Dominanz Wahrnehmung. Kompensationsmechanismen sind ein möglicher Erklärungsansatz hierfür.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
LCSHCognition, socialdc.subject.lcsh
LCSHSocial dominancedc.subject.lcsh
LCSHTrustworthinessdc.subject.lcsh
MeSHHuntington diseasedc.subject.mesh
TitleSoziale Kognition bei Morbus Huntington: Vertrauenswürdigkeit und Dominanzdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3721dc.identifier.doi
PPN452951925dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-97911dc.identifier.urn
GNDDominanzdc.subject.gnd
GNDHuntington Choreadc.subject.gnd
GNDSoziale Wahrnehmungdc.subject.gnd
GNDVertrauenswürdigkeitdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2015-12-04T09:06:28Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 14.466uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID9791uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


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