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AuthorBacke, Jonathandc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T10:42:39Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T10:42:39Zdc.date.available
Year of creation2015dc.date.created
AbstractPatienten mit Major Depression (MD) zeigen bei Testungen mit emotional betonter Erfolgsrückmeldung eine erhöhte Doppelfehlerwahrscheinlichkeit (DFW). Patienten mit Anorexia nervosa (AN) weisen hohe Werte für Depressivität auf, haben im Alltag jedoch oft eine gute Leistungsfähigkeit. Ziel der Studie ist es, die DFW bei der AN zu untersuchen. Die Probanden werden in einem Leistungstest mit emotionalem Feedback untersucht, bei dem in einer Vorstudie MD-Patienten eine erhöhte DFW gezeigt haben. Neben den Testparametern Fehlerzahl, DFW und Reaktionszeit (RZ) und klinischen Parametern wie BMI und Alter werden die Depressivität, die Emotionsregulationsstrategien (ERS) kognitive Neubewertung (KN) und expressive Suppression (ES), AN-typische Psychopathologien (Eating Disorder Inventory, EDI), ein allgemeiner Intelligenztest und das räumliche Gedächtnisvermögen erhoben. Die Patientengruppe (PG) umfasst 32 stationär behandelte, volljährige Patientinnen mit der Hauptdiagnose AN. Die 30 gesunden Probandinnen der Kontrollgruppe (KG) sind hinsichtlich Alter und Schulabschluss an die PG parallelisiert. Die PG zeigt hohe Werte für Depressivität und ES, niedrige für KN. Bei Intelligenz und räumlichem Gedächtnis besteht zwischen PG und KG kein Unterschied. Die PG zeigt eine höhere Fehlerzahl und langsamere RZ. Im Vergleich zur KG ist die DFW der PG nicht erhöht und korreliert nicht mit Depressivität, EDI-Skalen oder ERS. Die RZ korreliert negativ mit der KN, positiv mit der ES. Bei der AN gibt es möglicherweise einen Schutzfaktor, der ein Leistungsdefizit nach emotionalem Feedback verhindert. Neben einem verringerten Ansprechen auf Emotionen und einem Unterschied der Depressivität von AN und MD erscheint die dysfunktionale ERS als Erklärungsansatz. Das Ergebnis passt zur klinischen Erfahrung, dass AN-Patienten negativen Rückmeldungen gegenüber unzugänglich wirken und sie so potentiell vor einem Leistungsdefizit durch die Interferenz negativer Emotionen geschützt sind.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordLeistungsfeedbackdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHEmotionsdc.subject.mesh
MeSHPsychological testsdc.subject.mesh
MeSHPsychometricsdc.subject.mesh
TitleWarum können Patientinnen mit Anorexia nervosa depressiv und trotzdem leistungsfähig sein? Die mögliche Bedeutung von emotionaler Suppression im Rahmen eines leistungsbetonten Experimentes.dc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3692dc.identifier.doi
PPN832900095dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-97013dc.identifier.urn
GNDAnorexia nervosadc.subject.gnd
GNDEmotionsregulationdc.subject.gnd
GNDLeistungstestdc.subject.gnd
GNDPsychometriedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2015-08-04T08:19:49Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 14.303uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID9701uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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