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AuthorBoeck, Anne-Kathrindc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T10:42:37Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T10:42:37Zdc.date.available
Year of creation2015dc.date.created
AbstractDas Plattenepithelkarzinom des Naseneinganges ist ein relativ seltener Tumor. Als Risikofaktoren für die Entstehung von Plattenepithelkarzinomen des Naseneinganges werden Humane Papillom Viren, der Nikotinabusus, die Holzstaubinhalation und die Sonnenlichtexposition gesehen. Wird das strukturelle Gerüst der Nase beschädigt, so wird eine Rekonstruktion mit Knorpeltransplantaten oder composite grafts notwendig. Retrospektiv wurde die Datenbank „Elektronische Patientenakte“ der Hals-, Nasen-, Ohrenklinik Ulm nach Patienten mit einem Plattenepithelkarzinom des Naseneinganges durchsucht. Die Tumoren wurden nach dem TNM System der Union International Contre le Cancer klassifiziert. Die Pathologen der Uniklinik Ulm führten eine Testung auf Humane Papillom Viren mithilfe einer Polymerase Chain Reaction durch. Insgesamt umfasst die Klientel 21 Patienten und zeigt ein nahezu ausgeglichenes Geschlechterverhältnis. Zehn Patienten der vorliegenden Studie sind Nichtraucher, weitere neun Patienten sind zum Zeitpunkt der Studie Raucher. In zwei Fällen fiel die durchgeführte Polymerase Chain Reaction positiv für Humane Papillom Viren aus. Als kurativer Therapieversuch wurden bei allen Patienten die chirurgische Entfernung des Primärtumors durchgeführt und die entstandenen Defekte in 57,1 % der Fälle mit einem Ohrmuschel composite graft gedeckt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Studien, bei denen Männer zwei- bis viermal häufiger an Plattenepithelkarzinom des Naseneinganges erkranken als Frauen, liegt unser Geschlechterverhältnis bei nahezu 1:1. In der Literatur zeichnet sich bei dem Vorliegen von frühen Tumorstadien ein Trend zur Radiatio ab, da hierbei bessere ästhetische Resultate erwartet werden. Von Bedeutung für uns ist jedoch, dass durch die chirurgische Entfernung eine R0 Situation erzielt werden kann. Eventuell entstandene ästhetische Defekte lassen sich mithilfe von composite grafts und Lappenplastiken suffizient rekonstruieren.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordNaseneingangdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHCarcinoma, squamous celldc.subject.mesh
MeSHHead and neck squamous carcinomadc.subject.mesh
TitleÄtiologie, Epidemiologie, prognostische Faktoren sowie Therapie- und Rekonstruktionsverfahren bei Plattenepithelkarzinomen des Naseneingangesdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3683dc.identifier.doi
PPN83322882Xdc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-96771dc.identifier.urn
GNDHumanes Papillomavirusdc.subject.gnd
GNDPlattenepithelcarcinomdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2015-08-05T10:51:38Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 14.315uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID9677uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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