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AuthorSchott, Floriandc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T10:42:30Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T10:42:30Zdc.date.available
Year of creation2014dc.date.created
AbstractDie AIT ist eine der häufigsten endokrinen Komplikationen nach allogener Stammzelltransplantation. Ziel dieser vorliegenden Arbeit war es, durch die retrospektive Analyse der Patienten- und Transplantationsdaten eine individuelle Aussage zur Entstehung einer Autoimmuntherapie zu erheben. Obgleich die AIT als eine der häufigsten endokrinen Komplikationen nach allogener Stammzelltransplantation angegeben wird, ist in der Fachliteratur nur eine mäßige Anzahl an Studien vorhanden. Hinsichtlich der Patientencharakteristika ließ sich in unserer Studie erkennen, dass geschlechtsspezifisch eine signifikante Korrelation des Auftretens AIT bei Männern besteht. Ebenso zeigten Patienten mit einer CML ein statistisch signifikant häufigeres Auftreten einer Autoimmunthyreopathie, was sich in der Literatur bestätigte. Patienten mit einem HLA-Mismatch besitzen per se ein erhöhtes Risiko für transplantationsassoziierte Komplikationen, wie einem schlechteren Engraftment, der Gefahr einer Transplantatabstoßung oder der Entstehung einer GvHD.Die HLA-Inkompatibilität zwischen Spender und Empfänger stellte auch in dieser Untersuchung ein Risiko für die AIT dar. Hinsichtlich der Transplantationscharakteristika fiel auf, dass die Prophylaxe einer GvHD mittels Cyclosporin A einen signifikanten Einfluss hat. Andererseits konnte die T-Zelldepletion als möglicher Faktor eruiert werden, da kein unmanipulierter Empfänger eine AIT entwickelte. Zwischen den unterschiedlichen Verfahren der T-Zelldepletion ließ sich kein Unterschied ermitteln. Bis auf einen Patienten entwickelte zudem jeder autoimmun erkrankte Patient im Verlauf eine GvHD. Die zeitliche Analyse des Auftretens einer AIT zeigte, dass die akute GvHD mehr als die chronische Form eine Rolle für die Entstehung der AIT spielt. Diese genannten Faktoren stehen jedoch in einem engen Zusammenhang und ergänzen sich gegenseitig, z.B. angefangen bei einem HLA-Mismatch, auf welchem die weitere Konditionierung abgestimmt wird.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordStammzelltransplantationdc.subject
KeywordThyreopathiedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHGraft vs host diseasedc.subject.mesh
MeSHHematopoietic stem cell transplantationdc.subject.mesh
MeSHThyroid diseasesdc.subject.mesh
MeSHThyroiditis, autoimmunedc.subject.mesh
TitleAutoimmunthyreopathien nach allogener peripherer Blutstammzelltransplantationdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3657dc.identifier.doi
PPN83031136Xdc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-96175dc.identifier.urn
GNDAutoimmunthyreoiditisdc.subject.gnd
GNDHomotransplantationdc.subject.gnd
GNDPeriphere Stammzellentransplantationdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2015-07-10T08:07:48Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 14.247uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID9617uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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