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AuthorAbele, Anna Christinedc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T10:42:30Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T10:42:30Zdc.date.available
Year of creation2014dc.date.created
AbstractIn den letzten Jahren häufen sich in medizinischen Berufen psychische Erkrankungen und Erschöpfungszustände wie das Burnout-Syndrom. In zahlreichen Studien zeigte sich, dass die Wurzeln von Burnout bereits im Medizinstudium liegen. Dieses stellt einen wichtigen und prägenden Abschnitt im Leben eines jungen Menschen dar. In der vorliegenden Untersuchung dient das Burnout-Modell nach Maslach et al. als Bezugsgröße, welches die drei Dimensionen Emotionale Erschöpfung (EE), Depersonalisation (DP) und Subjektive Leistungsfähigkeit (SLF) unterscheidet. Ein hoher Wert in mindestens einer der beiden Dimensionen EE und/ oder DP wurde in der vorliegenden Arbeit als "Burnout-Indikator" bezeichnet. An der Untersuchung nahmen 428 Medizinstudierende der Universität Ulm teil. Die Befragung erfolgte über zwei Jahre zu vier Abfragezeitpunkten. Im Längsschnitt waren 90 Medizinstudierende verfolgbar. Mit dem "Burnout-Indikator" zeigten 46,5 % der Medizinstudierenden ein erhöhtes Burnout-Empfinden. Die Mittelwerte lagen für Emotionale Erschöpfung im unteren, für Depersonalisation im mittleren und für Subjektive Leistungsfähigkeit im oberen Drittel. Weibliche Studierende zeigten höhere Werte in Emotionale Erschöpfung und männliche Studierende höhere Werte in Depersonalisation. Das Persönlichkeitsmerkmal Neurotizismus und maladaptive Stressverarbeitungsstrategien zeigten einen Zusammenhang zu allen drei Burnout-Dimensionen, insbesondere der Erschöpfungskomponente von Burnout. Weder einschneidende persönliche Erlebnisse noch das Ausüben einer Nebentätigkeit während des Studiums beeinflussten in der vorliegenden Stichprobe das Burnout-Empfinden der Medizinstudierenden. Bereits während des Medizinstudiums besteht ein großer Bedarf an präventiven und interventionellen Maßnahmen. Die Erkenntnisse der vorliegenden Arbeit bieten einen Anhaltspunkt für Interventionen und weitere Forschung zum Thema Burnout bei Medizinstudierenden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordMedizinstudierendedc.subject
KeywordStressverarbeitungdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHPersonalitydc.subject.mesh
MeSHStress, psychologicaldc.subject.mesh
TitleBurnout bei Medizinstudierenden der Universität Ulm im Zusammenhang mit Persönlichkeit und Stressverarbeitungdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3655dc.identifier.doi
PPN831973234dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-96122dc.identifier.urn
GNDBurn-out-Syndromdc.subject.gnd
GNDPersönlichkeitdc.subject.gnd
GNDStressreaktiondc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2015-07-21T09:53:38Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 14.273uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID9612uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


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