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AutorKletsch, Katharinadc.contributor.author
Aufnahmedatum2016-03-15T10:42:13Zdc.date.accessioned
In OPARU verfügbar seit2016-03-15T10:42:13Zdc.date.available
Jahr der Erstellung2014dc.date.created
ZusammenfassungDie Mandibula übernimmt im menschlichen Körper wichtige Aufgaben wie Schlucken, Sprechen und das Zerkleinern von Nahrung und ist für ein harmonisches Erscheinungsbild des Gesichts äußerst wichtig. Muss aufgrund von Krebserkrankungen, Osteomyelitiden, Osteonekrosen, Zysten etc. eine Unterkieferteilresektion durchgeführt werden, so soll die Funktion und Ästhetik der Mandibula weitestgehend erhalten bleiben, damit die oben aufgeführten Aufgaben weiterhin erfüllt werden können. Handelt es sich um eine Kontinuitätsresektion, muss gewährleistet werden, dass die Position des verbleibenden Knochenstumpfes und vor allem des Kondylus durch die Resektion und alloplastische Rekonstruktion nicht verändert wird, da anderenfalls Schmerzen und Funktionsstörungen entstehen können. Um dies zu gewährleisten, werden verschiedene Operationstechniken zur Positionierung der Rekonstruktionsplatten angewendet. In dieser Arbeit wurden zwei Techniken, die in der Literatur beschriebene Standardmethode und die sogenannte Übertragungsschlüsselmethode nach Wilde, hinsichtlich ihrer Repositionsgenauigkeit verglichen. Hierzu wurden 57 Patienten in die Studie aufgenommen, bei denen eine Unterkieferteilresektion im Bundeswehrkrankenhaus Ulm durchgeführt wurde. Neben Komplikationen, knöcherner Rekonstruktion und Daten zur Operation, wurde auch dokumentiert, ob die Patienten postoperativ eine gesicherte und störungsfreie Okklusion aufwiesen. Mit Hilfe des Softwareprogamms iPlan® CMF 3.0 konnten zum Vergleich der Operationstechniken 42 prä- und postoperative Computertomographie-Datensätze zwischen genau definierten anatomischen Landmarken, wie innerster und äußerster Punkt des Kondylus, tiefster Punkt der Incisura mandibulae, Spitze der Lingula, Spitze des Proc. coronoideus und kaudalster Punkt des Kieferwinkels, vermessen werden. Anschließend wurde die Differenz aus den ermittelten Distanzen gebildet. Der Mann-Whitney-Test für alle Distanzen zusammen ergibt für den Vergleich zwischen Übertragungsschlüssel- und Standardmethode mit präoperativ vorgebogenen Platten einen signifikanten Unterschied mit einem Wert von p=0,006 zugunsten der Übertragungsschlüsselmethode. Bei Betrachtung der sechs Distanzen im Einzelnen zeigt sich kein signifikanter Vorteil einer Methode. Somit ist belegt, dass die mit der Übertragungsschlüsselmethode erzielten Rekonstruktionsergebnisse nicht ungenauer sind als die mit der Standardmethode durchgeführten Rekonstruktionen. Bei der angewandten Messmethode ist mit kleinen Messfehlern durch den Abbildungsfehler der Computertomographie zu rechnen, welche jedoch klinisch irrelevant sind. Generell führen beide Operationstechniken im Durchschnitt zu einer Abnahme der Breite der Mandibula, wobei diese bei der Standardmethode stärker, jedoch ohne statistische Signifikanz, ausfällt als bei der Übertragungsschlüsselmethode. Diese Ergebnisse belegen, dass die Übertragungsschlüsselmethode bei korrekter und sorgfältiger Anwendung genauere Rekonstruktionsergebnisse liefert als die Standardmethode. Sie stellt somit insbesondere bei solchen Patienten, bei denen die Standardmethode aufgrund der klinischen Bedingungen nicht angewendet werden kann oder sollte, eine effektive und klinisch ausreichend genaue Methode dar.dc.description.abstract
Sprachededc.language.iso
Verbreitende StelleUniversität Ulmdc.publisher
LizenzStandarddc.rights
Link zum Lizenztexthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
SchlagwortCT measurementsdc.subject
SchlagwortMandible reconstructiondc.subject
SchlagwortMandible STL modelsdc.subject
SchlagwortPatient specific implantsdc.subject
SchlagwortPre-bent mandible reconstruction platesdc.subject
SchlagwortPre-formed mandible reconstruction platesdc.subject
DDC-SachgruppeDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHDental implantsdc.subject.mesh
MeSHTomography, X-ray computeddc.subject.mesh
TitelKlinische Untersuchung von Unterkieferrekonstruktionen unter Verwendung patientenspezifisch vorgebogener Rekonstruktionsplatten: Ein Vergleich zwischen dem Standardverfahren und einem Übertragungsschlüsselverfahrendc.title
RessourcentypDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3607dc.identifier.doi
PPN432211187dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-95179dc.identifier.urn
GNDUnterkieferplastikdc.subject.gnd
FakultätMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Datum der Freischaltung2015-05-07T08:37:53Zuulm.freischaltungVTS
Peer-Reviewneinuulm.peerReview
Signatur DruckexemplarW: W-H 14.177uulm.shelfmark
DCMI MedientypTextuulm.typeDCMI
VTS-ID9517uulm.vtsID
KategoriePublikationenuulm.category


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