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AuthorRauh, Nadjadc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T10:42:11Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T10:42:11Zdc.date.available
Year of creation2013dc.date.created
AbstractEinleitung: Datenauswertung von stattgehabten Hospitalisierungen von Schwangeren mit drohender Frühgeburt zur Beratung werdender Eltern. Methodik: Retrospektive Untersuchung der vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2007 erfolgten Hospitalisierungen von Schwangeren mit drohender Frühgeburt mit einem Gestationsalter von 22+0 bis 34+6 Schwangerschaftswochen (SSW) bei Aufnahme in das Universitätsklinikum Ulm sowie des Outcomes der Frühgeborenen bei einer Geburt vor vollendeter 35. SSW. Ergebnisse: Insgesamt wurden 1730 Schwangere aufgenommen. 87 % der Schwangeren waren einmalig stationär. Die Gesamtaufenthaltsdauer betrug 7 (1-86) Tage [Median(min-max)]. 49 % der aufgenommenen Schwangeren wurden vor vollendeter 35. SSW entbunden. Die Latenzzeit zwischen stationärer Aufnahme und Entbindung lag bei 3 Tagen (0-83) [Median(min-max)]. Die Überlebensrate der Lebendgeborenen betrug 50 % (22-23 SSW), 91 % (24-27 SSW),97 % (28-31 SSW), 99 % (größer gleich 32 SSW). Die Erkrankungshäufigkeit der Lebendgeborenen am Atemnotsyndrom betrug 74 % (kleiner gleich 27 SSW), 47 % (28-31 SSW), 7 % (größer gleich 32 SSW). Eine bronchopulmonale Dysplasie trat bei 21 % (kleiner gleich 27 SSW), 2 % (28-31 SSW), 0,6 % (größer gleich 32 SSW) auf. Eine intrakranielle Hämorrhagie zeigte sich bei 38 % (kleiner gleich 27 SSW), 15 % (28-31 SSW), 2 % (größer gleich 32 SSW). Das geographische Einzugsgebiet für Schwangere mit einem Gestationsalter <28 SSW war deutlich größer als das für Schwangere größer gleich 28 SSW. Schlussfolgerung: Die Mehrzahl der Schwangeren wurde nur einmalig stationär aufgenommen, die mediane Aufenthaltsdauer lag bei einer Woche. In über der Hälfte der Fälle konnte eine Frühgeburt vor vollendeter 35. Schwangerschaftswoche abgewendet werden. Im Falle einer Frühgeburt lag die mediane Latenzzeit zwischen Aufnahme und Geburt bei 3 Tagen. Die Überlebens- und Morbiditätsrate der Frühgeborenen ist wesentlich vom Gestationsalter bei Geburt abhängig. Der Vergleich des Einzugsgebiets der Schwangeren je nach Gestationsalter legt nahe, dass das Konzept der Regionalisierung mit risikoadaptierten Zuweisungen umgesetzt wird.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (ohne Print-On-Demand)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_opod_v1dc.rights.uri
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHInfant, prematuredc.subject.mesh
MeSHPerinatal caredc.subject.mesh
MeSHPregnancy, high-riskdc.subject.mesh
TitleVerlauf der Hospitalisierungen von Schwangeren mit drohender Frühgeburt im Perinatalzentrum der Universitätsklinik Ulmdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3602dc.identifier.doi
PPN830310533dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-95054dc.identifier.urn
GNDFrühgeburtdc.subject.gnd
GNDRegionalisierungdc.subject.gnd
GNDRisikoschwangerschaftdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2015-06-01T14:50:21Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 14.205uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID9505uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


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