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AuthorGoos, Iradc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T10:42:09Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T10:42:09Zdc.date.available
Year of creation2014dc.date.created
AbstractMit der Fragestellung, inwieweit im Landkreis Biberach auf stationärer und niedergelassener Ebene nach ischämischem Schlaganfall eine leitliniengerechte medikamentöse Sekundärprophylaxe durchgeführt wird, sind 226 Patienten aus einer lokalen Stroke-Unit zu zwei verschiedenen stationären Aufnahmezeitpunkten auf eine jeweils leitliniengerechte medikamentöse Plättchenhemmung untersucht worden. Zur Bestimmung des Rezidiv-Risikos diente der Essener Risiko-Score, es wurde die Einhaltung der Leitlinie auf stationärer und hausärztlicher Ebene untersucht. 2/3 der Patienten waren Hochrisikopatienten und hätten mit Dipyridamol+ASS behandelt werden müssen. Davon wurden 49,1 % leitlinienkonform entlassen. Demgegenüber konnte bei der Wiederaufnahme bzgl. der hausärztlichen Ebene eine Leitlinientreue von 46 % festgestellt werden. Meist wurde sowohl nach dem Erstereignis in der Klinik, als auch weiterhin vom Hausarzt, eine ASS-Monotherapie verordnet, die Applikation von Clopidogrel und Dipyridamol plus ASS kamen seltener zum Einsatz. Trotz dem allgemeinen Bekenntnis zu medizinischen Leitlinien zeigt die bisherige Datenlage eine unbefriedigende Adhärenz zur sekundärpräventiven Plättchenhemmung. Auf welcher Ebene (Hausarzt/Klinik) der Schwerpunkt dieser Leitlinienuntreue liegt, ist bislang schlecht untersucht. In dieser Arbeit erhielten nur 2,7 % der Patienten überhaupt keine Plättchenhemmung, dafür wurde aber die Hälfte der Patienten nicht leitliniengerecht entlassen. Als Gründe könnnen hohes Lebensalter, Polypharmazie, sowie eine verbreitete Complianceproblematik seitens der Patienten angeführt werden. Dem Dilemma (kostengünstige ASS-Gabe versus leitlinienadäherente Applikation anderer Thrombozytenaggregationshemmer) könnte begegnet werden, indem im ersten Jahr nach ischämischem Apoplex aufgrund der bewiesenen hohen Rezidivrate auf jeden Fall Dip+ASS leitliniengetreu verwendet wird, um dann zur sparsameren ASS-Monotherapie überzugehen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordEssener Risiko Scoredc.subject
KeywordLeitliniendc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
LCSHSekundärpräventiondc.subject.lcsh
MeSHBrain ischemiadc.subject.mesh
MeSHStroke unitdc.subject.mesh
MeSHStroke; Prevention and controldc.subject.mesh
TitleMedikamentöse Sekundärprävention in Form einer Thrombozytenaggregationshemmung des ischämischen Schlaganfalls nach vorausgegangener Stroke-Unit-Behandlung an der Kreisklinik Biberach im Beobachtungszeitraum 2004-2007. "Leitliniengetreue Behandlung auf allen Ebenen?"dc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3591dc.identifier.doi
PPN821099698dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-94785dc.identifier.urn
GNDHirninfarktdc.subject.gnd
GNDNorm <Normung>dc.subject.gnd
GNDSchlaganfalldc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2015-03-06T09:05:22Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 14.103uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID9478uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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