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AuthorKronsteiner, Anna-Mariadc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T10:42:05Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T10:42:05Zdc.date.available
Year of creation2013dc.date.created
AbstractWartezeiten sind in Chirurgischen Ambulanzen durch Regel- und Notfallbetrieb unvermeidbar. Es besteht jedoch allgemein eine hohe Erwartungshaltung von Patienten bzgl. kurzer Wartezeiten. Daher sind diese als Qualitätsmerkmal nach außen für die Arbeits- und Prozessgestaltung anerkannt. Es wurden Wartezeiten in einer chirurgischen Universitätsambulanz erhoben und Faktoren für das Auftreten langer Wartezeiten analysiert. Innerhalb eines 4-wöchigen Zeitraumes wurden die Behandlungs- und Wartezeiten aller dort behandelten Patienten analysiert (prospektive Kohortenuntersuchung). Zudem wurden mehrere Merkmale erhoben, u.a. Behandlungsart, fachliche und quantitative Personalstärke, Schockraumereignis. Die Ergebnisse wurden zunächst deskriptiv erfasst und nach Gruppen analysiert. Die Erhebung wurde um die Berechnung eines generalisierten linearen Modells ergänzt, um Effekte auf die Wartezeiten statistisch zu belegen. Es waren 1.121 Evaluationsbögen vollständig ausgefüllt. Die mittlere Gesamtwartezeit betrug 87,3± 66,9 min. Jeder weitere Patient erhöhte die Gesamtwartezeit des Einzelnen um 1,5 min. (P<0,001). Wurden radiologische Untersuchungen vorab terminiert, so reduzierte sich die Wartezeit um 46 min. War während der Anwesenheit des Patienten ein Schockraum zu versorgen, führte dies zu einer Verlängerung der Wartezeit um 36 min. (P<0,001). Die Anwesenheit eines Oberarztes verkürzte diese um 16,5 min. (P=0<0,001), wobei die optimale Zusammensetzung bei 1 Oberarzt und 3 Assistenten lag. Kinder <14 Jahren warteten 30 min. kürzer. Es konnten erhebliche Effekte für Wartezeiten in der Chirurgischen Ambulanz identifiziert werden. Die genannten Parameter sind teilweise direkt durch Organisationssteuerung beeinflussbar, so z.B. die Personalstärke bzw. Prozesse bei Ereignissen. Es erscheint eine Fokussierung auf diesen gut zu monitorenden Parameter sinnvoll. Insofern bietet die Arbeit wichtige Grundlagen und Kenntnisse für mögliche Steuerungen innerhalb des Betriebsablaufs.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordAmbulanzablaufdc.subject
KeywordBehandlungszeitdc.subject
KeywordTerminvergabedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHAmbulancesdc.subject.mesh
MeSHAmbulances; Organization & administrationdc.subject.mesh
MeSHAppointment and schedulesdc.subject.mesh
MeSHTime managementdc.subject.mesh
TitleEinflussgrößen auf Warte- und Behandlungszeiten in der Chirurgischen Ambulanz einer Universitätsklinikdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3571dc.identifier.doi
PPN819608653dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-94383dc.identifier.urn
GNDAmbulanzdc.subject.gnd
GNDProzessmanagementdc.subject.gnd
GNDWartezeitdc.subject.gnd
GNDZeiteinteilungdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2015-02-25T16:35:40Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 14.065uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID9438uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


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