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AutorFuchs, Angelikadc.contributor.author
Aufnahmedatum2016-03-15T10:42:00Zdc.date.accessioned
In OPARU verfügbar seit2016-03-15T10:42:00Zdc.date.available
Jahr der Erstellung2014dc.date.created
ZusammenfassungKognitive Defizite bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose (RRMS) zeigen eine hohe Prävalenz und können bereits früh im Krankheitsverlauf auftreten. Ziel der vorliegenden Studie war es, ein Pofil kognitiver Defizite bei RRMS-Patienten zu erstellen und dessen Entwicklung über die Zeit zu beobachten (Gesamtgruppe RRMS versus (vs.) gesunde Kontrollen, RRMS-Subgruppenvergleiche). In einer Multizenterstudie über sechs Jahre wurden Patienten und Kontrollen zu vier Zeitpunkten (0, 12, 24 und 72 Monate) klinisch und neuropsychologisch untersucht. Zu Studienbeginn wurden 107 RRMS-Patienten (45 Copaxone® (C), 44 Avonex® (A), 18 unbehandelt (U)) und 29 nach Alter, Geschlecht und Intelligenz gematchte Kontrollen rekrutiert. Nach 72 Monaten konnten 50 Patienten (18 Copaxone®, 14 Avonex®, 8 unbehandelt, 10 Therapieswitcher innerhalb der Basistherapie (S)) und 16 Kontrollen die Studie abschließen. Zur Beurteilung der kognitiven Entwicklung wurde der Cognitive Impairment Index (CII), modifiziert nach Amato, als Globlmaß (n=54 Variabeln) sowie nach Domänen berechnet. RRMS-Patienten zeigten im Vergleich zu gesunden Kontrollen von Studienbeginn an ein niedrigeres kognitives Leistungsniveau, welches sich im Studienverlauf weiter verschlechterte. Signifikante Gruppenunterschiede waren zu den Zeitpunkten nach 12 (p<0,05) und 72 (p=0,01) Monaten, sowie über den gesamten Beobachtungszeitraum hinweg gerechnet (p<0,05) nachweisbar. Die Domänen „Lernen und Gedächtnis“ (p<0,0001) sowie „exekutive Funktionen“ (p=0,01) zeigten sich dabei besonders vulnerabel gegenüber kognitiven Defiziten. Subgruppenanalysen verschiedener Behandlungsgruppen (CA vs. S, CA vs. U, C vs. A) konnten keine signifikanten Behandlungseffekte objektivieren. Als mögliche kovariate Faktoren zeigte Fatigue (p=0,004), nicht aber Depression einen signifikanten Einfluss auf die Entwicklung der Kognition. Übungseffekte, Selection Bias und limitierte Gruppengrößen begrenzten die Interpretationsmöglichkeiten der Daten.dc.description.abstract
Sprachededc.language.iso
Verbreitende StelleUniversität Ulmdc.publisher
LizenzStandarddc.rights
Link zum Lizenztexthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
SchlagwortKognitive Defizitedc.subject
DDC-SachgruppeDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHCognitiondc.subject.mesh
MeSHMultiple sclerosisdc.subject.mesh
TitelProfil kognitiver Defizite bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose und deren Entwicklung im Langzeitverlauf - eine Longitudinalstudie über sechs Jahredc.title
RessourcentypDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3550dc.identifier.doi
PPN425646505dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-93995dc.identifier.urn
GNDKognitiondc.subject.gnd
GNDMultiple Sklerosedc.subject.gnd
FakultätMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Datum der Freischaltung2015-01-30T10:20:01Zuulm.freischaltungVTS
Peer-Reviewneinuulm.peerReview
Signatur DruckexemplarW: W-H 13.990uulm.shelfmark
DCMI MedientypTextuulm.typeDCMI
VTS-ID9399uulm.vtsID
KategoriePublikationenuulm.category


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