Show simple item record

AuthorBöckenfeld, Anikadc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T10:41:51Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T10:41:51Zdc.date.available
Year of creation2013dc.date.created
AbstractEinleitung Aortenclamping bei großen Gefäßoperationen kann zur relevanten Minderperfusion lebenswichtiger Organe führen. Die zellulären und subzellulären Prozesse während einer solchen Hypoxie- und Reoxigenierungssequenz betrachteten wir in einem renalen Zellkulturmodell. Zur Zytoprotektion verwendeten wir die bereits im Großtierversuch erfolgreich getesteten Substanzen Erythropoetin (EPO) und sein Derivat cEPO-FP. Als weiteren Ansatz zur Prävention hypoxischer Schäden wendeten wir eine Hypothermie von 27°C an. Um den positiven Effekt der Hypothermie und der Kombinationsbehandlung quantifizieren zu können, wurde ein Vergleich mit normothermen (37°C) Zellen durchgeführt. Material und Methoden Induktion der 24h dauernden Hypoxie in humanen (HEK293) und porcinen (LLC-PK1) Zellkulturen erfolgt über die Regulation der Sauerstoffkonzentration im Medium; kultiviert wird in einer standardisierten Hypoxiekammer bei 27°C. Betrachtet werden sowohl morphologische Unterschiede, veränderte Genexpression sowie strukturelle Änderungen der Mitochondrien. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Betrachtung apoptoserelevanter Faktoren auf Proteinebene. Ergebnisse Deutliche Effekte der Hypoxie lassen sich reproduzierbar erst nach 24 h nachweisen, z.B. erhöhte HIF1α- Expression. Die in den normothermen Kulturen nachgewiesenen protektiven Effekte des Erythropoetins konnten unter Kältebedingungen nicht in vollem Umfang bestätigt werden. Durch die Hypothermie selbst konnte jedoch eine verminderte Expression einiger Apoptosefaktoren (AMPKβ1, Mitglieder der BCL-2-Familie) erzielt werden. Schlussfolgerung Hypothermie und Erythropoetin sind zwei wirksame Ansätze zur Prävention hypoxischer Schäden. Die Kombination der Methoden scheint zum aktuellen Zeitpunkt aber nicht vorteilhaft. Möglicherweise ist die Verwertung der EPO-Moleküle durch den hypothermiebedingt reduzierten Zellstoffwechsel herabgesetzt.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordcEPO-FPdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHErythropoetindc.subject.mesh
MeSHHypothermiadc.subject.mesh
TitleEinfluss von Hypothermie, Erythropoetin (EPO) und carbamyliertem EPO auf Hypoxie- und Reoxigenierungsschäden in renalen Zellkulturendc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3511dc.identifier.doi
PPN816146012dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-93273dc.identifier.urn
GNDHypothermiedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2015-01-16T09:16:22Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 13.974uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID9327uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


Files in this item

Thumbnail

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record