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AuthorFlaig, Tanjadc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T10:41:48Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T10:41:48Zdc.date.available
Year of creation2014dc.date.created
AbstractTrotz steigender Arztzahlen sieht sich Deutschland mit einem zunehmenden Ärztemangel konfrontiert, der nicht nur durch Bedarfssteigerung im Rahmen des demografischen Wandels erklärt werden kann. Den deutschen Kliniken gehen die Ärzte durch Abwanderung ins Ausland und in nicht-kurative Tätigkeitsfelder verloren, in welchen sie sich vorrangig bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Arztberuf erhoffen. Ziel der vorliegenden Arbeit war festzustellen, wie gut sich Familie und Beruf für die Ärztinnen und Ärzte der Medizinischen Fakultät an der Universität Ulm vereinbaren lassen. Mit Hilfe qualitativer und quantitativer Messmethoden wurden geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen Ärztinnen und Ärzten, Aspekte der Arbeitsbelastung, der Kinderbetreuung, psychischer Erkrankungen und der Persönlichkeit erfasst. Von den n =121 an der Studie teilnehmenden Probanden stellte die Altersgruppe zwischen 30 und 40 Jahren mit 65,3 % den größten Teil der Studienteilnehmer. Wenn auch statistisch nicht signifikant, so lebten die Ärzte der Stichprobe häufiger in einer Beziehung und hatten öfter Kinder als Ärztinnen. Nur ein geringer Anteil der Ärzte arbeitete in Teilzeit oder nahm Elternzeit in Anspruch. Die Ärztinnen und Ärzte zeigten eine schlechtere Vereinbarkeit von Familie und Beruf als alle Normstichproben. Während hohe quantitative Arbeitsanforderungen, Belastung durch regelmäßige Mehrarbeit, Angststörungen oder Depressionen sowie ein Ungleichgewicht von Anforderungen und Kontrollmöglichkeiten im Beruf zu vermehrtem Work Family Conflict führten, reduzierte sich dieser durch Inanspruchnahme von Teilzeitarbeit und das Persönlichkeitsmerkmal Gewissenhaftigkeit. Um die jungen Ärztinnen und Ärzte nicht ins Ausland oder einen patientenfernen Beruf zu verlieren, müssen familienfreundliche Strukturen weiter ausgebaut und arztspezifische Berufsprobleme reduziert werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordERIdc.subject
KeywordPHQ-4dc.subject
KeywordWFCdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHPhysiciansdc.subject.mesh
MeSHProfessional-family relationsdc.subject.mesh
TitleVereinbarkeit von Familie und Beruf für Ärztinnen und Ärzte der Medizinischen Fakultät, Universität Ulmdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3497dc.identifier.doi
PPN812666356dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-93082dc.identifier.urn
GNDArztdc.subject.gnd
GNDBerufdc.subject.gnd
GNDFamiliedc.subject.gnd
GNDTIPI <Test>dc.subject.gnd
GNDVereinbarkeit von Familie und Berufdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2014-12-03T14:39:34Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 13.889uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID9308uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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