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Zitiere als: Haller, Iris Flurina (2014): Metformin zur Prophylaxe der Antipsychotika-induzierten Gewichtszunahme. Open Access Repositorium der Universität Ulm. Dissertation. http://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3488

BibTeX  IEEE  MLA  APA  Harvard  RIS


AutorHaller, Iris Flurinadc.contributor.author
Aufnahmedatum2016-03-15T10:41:46Zdc.date.accessioned
In OPARU verfügbar seit2016-03-15T10:41:46Zdc.date.available
Jahr der Erstellung2013dc.date.created
ZusammenfassungAdipositas und das Metabolische Syndrom, welche häufig unter der Gabe von atypischen Antipsychotika auftreten, stellen ein erhebliches Problem der derzeitigen Psychopharmakotherapie von Patienten mit psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie oder affektiven Störungen dar. Das Antidiabetikum Metformin wurde als Therapiemöglichkeit dieses Antipsychotika-induzierten Übergewichtes diskutiert, da sich in frühen randomisierten Studien ein günstiger Effekt auf das Körpergewicht zeigte und zudem noch weitere kardiovaskuläre Risikofaktoren günstig beeinflusst werden. Die Zielsetzung dieser Arbeit war es, die Wirkung von Metformin bei psychisch erkrankten Patienten unter antipsychotischer Therapie unter naturalistischen Bedingungen zu überprüfen, wobei als Untergruppe Patienten mit antihistaminisch wirkenden Antipsychotika betrachtet wurden. In der retrospektiven naturalistischen Studie wurden die Gewichtsverläufe von 89 Patienten aus insgesamt 3523 stationären Patienten, welche in den Jahren 2008 bis 2010 in der psychiatrischen Universitätsklinik Ulm behandelt wurden, ausgewertet. 44 Patienten, welche das Antidiabetikum Metformin als indikationsfremden Therapieansatz für Antipsychotika-induzierte Gewichtszunahme erhielten und 45 Kontrollen ohne Metformin wurden ausgewählt. Die Gewichtsverläufe wurden mithilfe von Regressionskoeffizienten einer linearen Regression des Körpergewichtes über der Zeit dargestellt und unter Anwendung von t-Test und Kovarianzanalyse miteinander verglichen. Patienten mit Metformin nahmen signifikant weniger Körpergewicht zu als Patienten ohne Metformin. In der Gruppe der Patienten mit antihistaminischen Antipsychotika nahmen die Patienten unter Metformin im Mittel ab, während Patienten ohne Metformin zunahmen. In der vorliegenden Studie ließ sich eine positive Wirkung von Metformin auf das Körpergewicht unter naturalistischen Bedingungen zeigen.dc.description.abstract
Sprachededc.language.iso
Verbreitende StelleUniversität Ulmdc.publisher
LizenzStandarddc.rights
Link zum Lizenztexthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
DDC-SachgruppeDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHAdipositydc.subject.mesh
MeSHAntipsychotic agentsdc.subject.mesh
MeSHHistamine antagonistsdc.subject.mesh
TitelMetformin zur Prophylaxe der Antipsychotika-induzierten Gewichtszunahmedc.title
RessourcentypDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3488dc.identifier.doi
PPN420470743dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-92969dc.identifier.urn
GNDAntihistaminikumdc.subject.gnd
GNDFettsuchtdc.subject.gnd
GNDMetformindc.subject.gnd
GNDNeuroleptikumdc.subject.gnd
FakultätMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Datum der Freischaltung2014-12-03T14:59:39Zuulm.freischaltungVTS
Peer-Reviewneinuulm.peerReview
Signatur DruckexemplarW: W-H 13.891uulm.shelfmark
MedientypTextuulm.typeDCMI
VTS-ID9296uulm.vtsID
KategoriePublikationenuulm.category


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