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AuthorKendel, Ulrichdc.contributor.author
Date of accession2021-02-15T16:09:52Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2021-02-15T16:09:52Zdc.date.available
Year of creation2020dc.date.created
Date of first publication2021-02-15dc.date.issued
AbstractZiel der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung a) ob sich Patienten mit einem festgestellten Konsilbedarf von Patienten ohne identifizierten Konsilbedarf unterscheiden, b) wie gut die Einschätzungen von Arzt, Pflege und Patient selbst hinsichtlich Symptombelastung und Versorgungsbedarf übereinstimmen, und c) ob Variablen auszumachen sind, die mit einem höheren Konsilbedarf assoziiert sind. Methode: Die Untersuchung wurde als naturalistische, monozentrische, prospektive Querschnittsstudie in einer internistischen Abteilung im Allgemeinkrankenhaus durchgeführt. Sie basierte bei einer Einwilligungsquote von 42% auf einer Stichprobe von N = 130 Patienten. Davon wurden n = 49 Patienten elektiv dem psychiatrischen Konsilarzt überwiesen und in der Vergleichsgruppe n = 81 Patienten aufgenommen, bei welchen kein Konsilbedarf seitens der behandelnden Internisten festgestellt wurde. Die psychische Belastung wurde mit validierten Selbstbeurteilungsskalen erhoben: Angst und Depressivität mit der „Hospital Anxiety and Depression Scale“ (HADS), die allgemeine psychopathologische Belastung mit der 9-Item-Version der „Symptom-Checklist“ (SCL-K-9), die Persönlichkeitsfaktoren mit dem „Big Five Inventory“ (BFI) und die Selbstwirksamkeitserwartung mit der „Generalisierten Selbstwirksamkeits-erwartung“ (GSW-6). Die Einschätzungen der somatischen und psychischen Belastung sowie des Konsilbedarfs wurden jeweils mit einer selbstentwickelten Skala erfasst. Unterschiede zwischen den Gruppen (Patienten mit und ohne Konsilbedarf) wurden mit t-Tests für unabhängige Stichproben und mit Chi-Quadrat-Tests ermittelt. Der Zusammenhang zwischen der Einschätzung des Konsilbedarfs aus allen drei Perspektiven und möglichen Prädiktoren wurde mit bivariaten Korrelationsanalysen untersucht, Unterschiede in Korrelationen wurden mit einer Fisher-z-Transformation überprüft. Im letzten Schritt wurde eine multivariate lineare Regressionsanalyse mit Rückwärtsselektion durchgeführt, um in unterschiedlichen Modellierungen mögliche Prädiktoren für die Einschätzung des Konsilbedarfs zu identifizieren. Ergebnisse : Die elektiv dem Konsilarzt überwiesenen Patienten waren vorwiegend weiblich und lebten häufiger alleine. Außerdem wiesen sie eine längere Liegedauer und mehr Krankenhausaufnahmen in den vorangegangenen 6 Monaten auf, nahmen mehr Psychopharmaka ein und zeigten insgesamt eine deutlich höhere psychische Symptombelastung - insbesondere mehr Angst- und depressive Symptome. Zudem gaben sie eine niedrigere Selbstwirksamkeitsüberzeugung an. Hinsichtlich der somatischen Belastung wurden die beiden Patientengruppen durch Konsilarzt, Pflege und Patient nicht unterschiedlich eingeschätzt. Dahingegen wurden die psychische Belastung und der Konsilbedarf der Konsilpatienten höher eingeschätzt als die der nicht konsiliarisch überwiesenen Patienten. Die Einschätzungen der somatischen und psychischen Belastungen und des Konsilbedarfs korrelierten jeweils signifikant in der paarweisen Betrachtung. Als wichtigster unabhängiger Prädiktor für die Einschätzung des Konsilbedarfs kristallisierte sich das Ausmaß der depressiven Symptomatik heraus.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordConsultation-liaison-psychiatrydc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHMental healthdc.subject.mesh
TitleKlinische und versorgungsbezogene Unterschiede zwischen dem psychiatrischen Konsildienst überwiesenen und nicht überwiesenen stationär behandelten internistischen Patientendc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2020-11-05dcterms.dateAccepted
RefereeValdes-Stauber, Juandc.contributor.referee
RefereeMillonig, Gundadc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-35038dc.identifier.doi
PPN1748666886dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-35100-7dc.identifier.urn
GNDKonsiliarpsychiatriedc.subject.gnd
GNDAufnahmestationdc.subject.gnd
GNDPsychische Gesundheitdc.subject.gnd
GNDLiegezeitdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Iuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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