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AutorHeuberger, Maria Theresiadc.contributor.author
Aufnahmedatum2016-03-15T10:41:44Zdc.date.accessioned
In OPARU verfügbar seit2016-03-15T10:41:44Zdc.date.available
Jahr der Erstellung2012dc.date.created
ZusammenfassungDas Mantelzell-Lymphom (MCL) ist eine klinisch heterogene Erkrankung. Eine Mutation des TP53-Gens (lokalisiert auf 17p13.1) gilt als negativer Prognoseparameter, wurde aber bislang noch nicht in einem multivariaten Modell bestätigt. Die Auswirkung einer 17p13-Deletion auf das Gesamtüberleben ist umstritten. In der vorliegenden Dissertation wird die prognostische Bedeutung von TP53-Mutationen und 17p13-Deletionen beim MCL untersucht und differenziert. Bei 108 MCL-Patienten wurde durch DHPLC-Analyse nach TP53-Mutationen gesucht (Exon 4-10) und diese durch direkte Sequenzierung bestätigt. Chromosomale Aberrationen wurden mittels FISH- oder MCGH-Analyse untersucht. Eine TP53-Mutation zeigen 25 % der Patienten, eine 17p13-Deletion tritt bei 19 % auf. Das mittlere Gesamtüberleben sowie das Ansprechen auf Therapie (komplette sowie partielle Remission) sind in der Gruppe mit TP53-Mutation reduziert (32,0 vs. 61,4 Monate; p<0,001 und 39 % vs. 77 %; p<0,05). In einem multivariaten Modell mit anderen chromosomalen Aberrationen zeigt sich ein Trend für die TP53-Mutation als unabhängiger Prognosefaktor (p=0,06). 17p13-Deletionen sind nicht signifikant mit dem Gesamtüberleben assoziiert. Auch die Differenzierung in alleinige TP53-Mutationen (n=11) und alleinige 17p13-Deletionen (n=7) zeigt nur für erstere ein geringeres Gesamtüberleben im Vergleich zu Patienten ohne TP53-Aberrationen (n=41; p<0,05). Weitere chromosomale Aberrationen, die das Gesamtüberleben verkürzen, sind eine 9p21-Deletion und eine 13q14-Deletion (36,1 vs. 53,2 Monate; p<0,05 und 37,1 vs. 61,4 Monate; p<0,05). Interessanterweise korrelieren diese beiden Aberrationen untereinander sowie mit TP53-Mutationen (jeweils p<0,05), nicht aber mit 17p13-Deletionen. Insgesamt zeigt sich ein eindeutiger Trend für die TP53-Mutation als unabhängiger Prognosefaktor und sie kann zur 17p13-Deletion bezüglich der Prognoserelevanz sowie der Assoziation mit anderen chromosomalen Aberrationen differenziert werden.dc.description.abstract
Sprachededc.language.iso
Verbreitende StelleUniversität Ulmdc.publisher
LizenzStandarddc.rights
Link zum Lizenztexthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
Schlagwort17p13dc.subject
SchlagwortMantelzell-Lymphomdc.subject
SchlagwortMCLdc.subject
DDC-SachgruppeDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHGenes, p53dc.subject.mesh
MeSHLymphoma, Mantle celldc.subject.mesh
TitelPrognostische Bedeutung von TP53-Mutationen beim Mantelzell-Lymphomdc.title
RessourcentypDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3477dc.identifier.doi
PPN420024069dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-92796dc.identifier.urn
GNDProtein p53dc.subject.gnd
FakultätMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Datum der Freischaltung2014-11-26T15:46:40Zuulm.freischaltungVTS
Peer-Reviewneinuulm.peerReview
Signatur DruckexemplarW: W-H 13.881uulm.shelfmark
DCMI MedientypTextuulm.typeDCMI
VTS-ID9279uulm.vtsID
KategoriePublikationenuulm.category


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